Die soziale Logik des Likes : Eine Twitter-Ethnografie. Dissertationsschrift

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Die soziale Logik des Likes : Eine Twitter-Ethnografie. Dissertationsschrift

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783593509105

Description

Follower, Likes, Retweets: Unser Alltag ist längst durchdrungen von Plattform-Einheiten. Aktuelle Gesellschafts- und Sozialtheorien stoßen deshalb fast unweigerlich auf die Frage, was es mit ihnen auf sich hat. Die Antwort ist allerdings nicht einfach, allein schon, weil die Bedeutungen dieser Einheiten widersprüchlich sind: Zum einen bringen sie eine Logik der Berechnung mit sich. Zum anderen schaffen sie etwas, was für jede Gesellschaft der Menschheitsgeschichte zentral ist: Anerkennung. Follower, Likes, Retweets: Unser Alltag ist längst durchdrungen von Plattform-Einheiten. Aktuelle Gesellschafts- und Sozialtheorien stoßen deshalb fast unweigerlich auf die Frage, was es mit ihnen auf sich hat. Die Antwort ist allerdings nicht einfach, allein schon, weil die Bedeutungen dieser Einheiten widersprüchlich sind: Zum einen bringen sie eine Logik der Berechnung mit sich. Zum anderen schaffen sie etwas, was für jede Gesellschaft der Menschheitsgeschichte zentral ist: Anerkennung.Ausgewählt für die Shortlist des Opus Primum - Förderpreis der VolkswagenStiftung für die beste Nachwuchspublikation des Jahres 2018 InhaltEinleitung 9Erfolgsgeschichten der Plattformen 9Einheiten der Plattformen 14Praktiken der Plattformen 22Aufbau der ethnografischen Untersuchung 361. User werden: Arbeit und Rausch 40Der fremde Freund 54Der freundliche Feind 62Plattform-Einheiten als Gaben 65Die Etablierten 712. Follower: Macht und Beute 86Twitterelite 86Doing Twitterelite 93Power Law Distributions und Retweet-Kartelle 96Popular People: Das Ranking als digitaler Ort 109Der Skalpjäger 112Der Rechner 117Der Unbesitzbare 122Das Gesetz der Zahl 1253. Favs: Freundschaft und Routine 131Der Präzise 131Vermischung von Person und Sache 141Zwölf Praktiken des Favens 147Der Like als Grenzobjekt 151Der Allesfaver 156Die soziale Logik des Favs 1594. Retweets: Gold und Geltung 163Der Ethnomethodologe 163Die soziomaterielle Logik des Retweets 169Sozialpsychologie des Retweets 174Sozialpsychologie der Plattform-Einheiten 1795. Die ästhetische Logik der Plattform-Einheiten 184Die Schwelle der Peinlichkeit 191Das Komische zeigen 195Merkels Kette 203Facebook als Nicht-Twitter 205Twittern als Social High 208Becoming a Twitter User 211Plattform-Einheiten als Medien der Sensibilisierung 216Twittern als Kampfsport 2186. Die moralische Logik der Plattform-Einheiten 227Die Ruhe nach dem Sturm 238Degradierungszeremonien: Als Favstar noch Gesetz war. 242Eine gescheiterte Institution 246Erst der Grad ermöglicht Degradierung 2547. Entstehung einer Plattform-Einheit 261Bloggen in neuem Kontext 263Retwitter vs. Retweet: Interpretative Flexibilität? 270Stabilisierung einer Praktik 273Der Retweet wird zur Sache, die man gibt 280Die Durchsetzung von "RT @username" 283Die Rolle der Apps 292Historische Technografie: Auf dem Rücken von Elefanten 307Der Retweet wird zur gezählten Einheit 310Der Retweet als Währung 320"Project Retweet": Von der Kopie zum Original 326Updates als Krise 332Zwischen "System" und "Practice" 340Schluss 356Epilog: Der alte Freund 368Dank 374Literatur 376 Johannes Paßmann, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Digitale Medien und Methoden an der Universität Siegen. »Das deutschsprachige Twitter hat sich von einer Spielwiese für Nerds zu einem Forum für Politik und Gesellschaft gewandelt. Der Medienwissenschaftler Johannes Paßmann begleitete den Prozess fast seit der ersten Stunde und legt nun eine umfassende Studie über die Normalisierung des einstigen Nischenmediums vor.« Alexander Fanta, netzpolitik.org, 21.05.2018 »Wie der Medienwissenschafter Johannes Passmann in seiner soeben erschienenen 'Twitter-Ethnografie' gezeigt hat, ist der Troll die Kehrseite der Internet-Schamgesellschaft: In einer Welt, in der jeder für einen falschen Tweet in Grund und Boden gehauen werden kann, bezieht der Troll jene Position, die weder falsche noch verdiente Scham kennt. Diese neue Schamlosigkeit verleiht seinen Interventionen das Mechanische.« Adrian Daub, Neue Zürcher Zeitung, 28.06.2018 »Paßmann beschreibt die Ablösung der idealisierenden, aber doch auf Verständigung unterschiedlicher Positionen zielenden Diskursethik durch die auf Selbstbestätigung gerichtete 'Twitterethik'.« Christian Geyer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.07.2018 »beeindruckend originell« Jörg Scheller, Wolfgang Ullrich, DIE ZEIT, 24.05.2018

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