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(Short description)
Politiker, Journalisten und Vertreter verschiedenster Verbände äußern sich gerne und häufig zum Thema Arbeitslosigkeit. Weit weniger gefragt sind hingegen Erwerbsloseninitiativen, deren Forderungen zudem häufig als unberechtigt abgetan werden. Britta Baumgarten untersucht die Kommunikationsstrategien, mit denen sich diese Initiativen in den Diskurs über Arbeitslosigkeit einbringen, um die Interessen von Erwerbslosen zu vertreten.
(Table of content)
Inhalt1. Einleitung9I. Vorstellung und Reflexion der Theorie und Methodik2. Theoretischer Hintergrund192.1 Erwerbsloseninitiativen192.1.1 Geschichtlicher Überblick über die Organisation von Erwerbslosen202.1.2 Forschungsansätze zu politischer Interessenvertretung von Erwerbslosen262.2 Öffentlichkeit, Öffentliche Meinung und Handlungsstrategien politischer Akteure292.3 Marginalisierte Akteure und die Vertretung schwacher Interessen373. Methodologie433.1 Diskursanalyse und die Konstruktion von Deutungs- und Handlungsrahmen433.1.1 Diskursanalysen nach Foucault453.1.2 Konstruktion von Frames523.1.3 Wissenssoziologische Diskursanalyse663.1.4 Verbindungslinien der vorgestellten Ansätze703.2 Der kollektive Akteur und seine Einbettung in den Diskurs773.3 Datenauswahl, Interpretation und Kodierung813.4 Darstellung der Ergebnisse983.5 Kritische Reflexionen über meine Vorgehensweisen100II. Empirische Analysen4. Arbeitslosigkeit - diskursive Formationen und Handlungsräume1094.1 Der Diskurs über Arbeitslosigkeit1094.2 Deutungen des Diskurses über Arbeitslosigkeit durch die Erwerbsloseninitiativen1294.3 Kommunikationsmittel der Erwerbsloseninitiativen1334.4 Zwischenfazit Diskurs1435. Andere Akteure - mögliche Allianzen und Gegner1455.1 Allianzen und Gegner1455.1.1 Gewerkschaften1475.1.2 Kirchen und Wohlfahrtsverbände1555.1.3 Politische Parteien und Politiker1585.1.4 Staatliche Akteure1625.1.5 Vertreter der Wirtschaft1655.1.6 Vertreter der Medien1675.1.7 Sonstige Akteure1685.2 Koordination gemeinsamer Forderungen und Aktionen1705.3 Konstruktion gemeinsamer Handlungsrahmen der Erwerbsloseninitiativen1755.4 Konstruktion gemeinsamer Handlungsrahmen mit anderen Akteuren1775.5 Zwischenfazit Akteure1836. Kommunikative Strategien der Erwerbsloseninitiativen1856.1 Arbeitslosigkeit: Problemdefinition und Forderungen 1876.2 Selbstdarstellungen1986.3 Darstellungen von Erwerbslosen2046.4 Bezüge auf allgemein anerkannte Grundwerte2146.4.1 Gerechtigkeit2156.4.2 Menschenwürde2266.4.3 Demokratie2346.4.4 (Sozialer) Frieden2406.4.5 Wahrheit - Wissenschaftlichkeit2456.5 Gesetze und Rechte2516.6 Gesellschaftlich anerkannte Probleme2576.7 Diskursive Strukturen und Strategien von Erwerbsloseninitiativen2726.7.1 Institutionell verankerte "Wahrheiten", anerkannte Akteure und Werte2746.7.2 Der strategische Bezug auf diskursive Ereignisse2776.7.3 Die Suche nach starken Allianzen und breiter öffentlicher Unterstützung2796.7.4 Umgang mit Gegenpositionen2826.7.5 Aufmerksamkeit versus Beeinflussung2877. Fazit291Literatur303Anhang329
(Author portrait)
Britta Baumgarten, Dr. phil., arbeitet als Postdoc am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.



