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Description
(Text)
Nach 1989 musste die Bundesrepublik ihr Selbstbild und ihre historische Tradition neu definieren. Dass Adenauer zum bedeutendsten Deutschen gewählt, die Erinnerung an 68 gepflegt oder sich mit dem "deutschen Herbst" beschäftigt wird, belegt den neuen Umgang mit der eigenen Geschichte. Die Beiträge beleuchten die politisch-kulturellen und ideengeschichtlich relevanten Debatten, auch diejenigen über Patriotismus und Leitkultur.
(Table of content)
InhaltEinleitungHerfried Münkler und Jens HackePolitische Mythisierungsprozesse in der Bundesrepublik: Entwicklungen und TendenzenHerfried Münkler und Jens HackeEpilog oder Epoche? (Rück-)Blick der deutschen Geschichtswissenschaft vom Zeitalter der Zweistaatlichkeit bis zur GegenwartEdgar WolfrumStaatsbilder: Einige Konzeptionen des Staates in der Soziologie und Sozialphilosophie der BundesrepublikJens HackeDie Bundesrepublik Deutschland als "Gesellschaft": Letztbegriffe kollektiver SelbstdeutungClemens AlbrechtNation, Verfassungspatriotismus, Leitkultur: Integrationsbegriffe vor und nach 1989Jan-Werner MüllerMilitärisches Ehrenmal oder politisches Denkmal? Repräsentationen des toten Soldaten in der BundesrepublikManfred Hettling"Ein Ort, an den man gerne geht": Das Berliner Holocaust-MahnmalErik MeyerBundesbilder: Debatten um die künstlerische Ausgestaltung des Reichstagsgebäudes und das Selbstbild der Berliner RepublikUte PannenVolksaktie und Dax Populi: Politische Mythen als ökonomische HandlungsressourceEva HausteinerWirtschaftskampagnen und kollektive Selbstbilder: Von der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" bis zu "Du bist Deutschland"Rudolf SpethAutorinnen und Autoren
(Review)
"Der Band bietet einen hervorragenden Einstieg in das hinreichend offene Forschungsfeld." (Deutschland Archiv, 21.03.2010)
(Author portrait)
Herfried Münkler ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin.



