生医学倫理における自律<br>Autonomie in der biomedizinischen Ethik : Genetische Diagnostik und selbstbestimmte Lebensgestaltung. Habilitationsschrift (Kultur der Medizin)

個数:

生医学倫理における自律
Autonomie in der biomedizinischen Ethik : Genetische Diagnostik und selbstbestimmte Lebensgestaltung. Habilitationsschrift (Kultur der Medizin)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版/ページ数 530 S.
  • 商品コード 9783593380117

基本説明

Elisabeth Hildt erarbeitet ein erweitertes Autonomiekonzept, das sowohl Fragen der Lebensgestaltung und Familienplanung als auch zwischenmenschliche, familiäre und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt.

Description

Die Fortschritte genetischer Diagnostik stellen Patienten und Ärzte zunehmend vor die Frage, wie ein selbstbestimmter Umgang des Patienten mit dem Wissen über die eigene genetische Konstitution aussehen sollte. Die bestehenden ethischen Konzepte der Patientenautonomie befassen sich vor allem mit der freien und aufgeklärten Zustimmung des Patienten zu einer medizinisch-therapeutischen Behandlung. Damit werden sie der Thematik im Zusammenhang genetischer Diagnostik nicht gerecht. Elisabeth Hildt erarbeitet ein erweitertes Autonomiekonzept, das sowohl Fragen der Lebensgestaltung und Familienplanung als auch zwischenmenschliche, familiäre und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt. VorwortEinleitung und AufbauTeil A: Zur Interdisziplinarität biomedizinischer Ethik1. Medizin- und Bioethik2. Begründung in der Ethik: Zur Funktion ethischer Theorie3. Prinzipienbasierte kohärentistische TheorienTeil B: Das Autonomiekonzept1. Autonomie: Einführung und Abgrenzung2. Autonomie und Personsein3. Autonomiefähigkeit und Autonomie in konkreten Situationen4. Voraussetzungen für die Umsetzung von AutonomieTeil C: Autonomie im medizinisch-therapeutischen KontextI. Patientenautonomie in der Medizin: Informed consent1. Die Arzt-Patient-Beziehung im Wandel der Zeit2. Informed consent3. Elemente des informed consentII. Weitere zentrale medizinethische Prinzipien und ihr Verhältnis zu Autonomie1. Benefizienz: Wohlbefinden, Gesundheit und ärztliche Fürsorge2. Verteilungsgerechtigkeit in der MedizinTeil D: Autonomie im Kontext prädiktiver genetischer DiagnostikI. Prädiktive genetische Diagnostik: Eine Einführung1. Prädiktive genetische Medizin2. Verfahren postnataler prädiktiver genetischer Diagnostik3. Status der Ergebnisse prädiktiver genetischer DiagnostikII. Vor dem Gentest: Autonomie angesichts der Möglichkeit prädiktiver genetischer Diagnostik1. Recht auf Wissen - Recht auf Nichtwissen2. Genetische Beratung vor dem Hintergrund veränderter Arzt-Patient-Beziehung3. Autonomie angesichts der Frage: Wissen wollen oder nicht?4. Autonomie versus Solidarität: Entscheidungsfreiheit im familiären Kontext?5. Screening-VerfahrenIII. Nach dem Gentest: Autonomie im Umgang mit den Ergebnissen prädiktiver genetischer Diagnostik1. Reaktionen der betreffenden Personen auf das Analyseergebnis2. Zusammenhang zwischen Rahmenbedingungen, Analyseergebnis und Lebensgestaltung3. Zur Bedeutung von Vertraulichkeit für einen selbstbestimmten Umgang mit prädiktiver genetischer DiagnostikIV. Autonomie im Kontext vorgeburtlicher genetischer Diagnostik1. Verfahren genetischer Frühdiagnostik2. Zusammenhang zwischen postnataler prädiktiver genetischer Diagnostik und Familienplanungsentscheidungen3. Reproduktive Freiheit: Wahlentscheidungen in Bezug auf künftige Kinder4. Reproduktive Freiheit: Wahlentscheidungen innerhalb komplexer Zusammenhänge5. Autonomie jenseits von WahlmöglichkeitenV. Autonomie angesichts der Kenntnis genetischer Analyseergebnisse - Einige Hintergrundüberlegungen1. Individualisierung von Verantwortung2. Selbstbestimmte Lebensgestaltung oder Fremdsteuerung durch Ergebnisse prädiktiver genetischer Diagnostik?Teil E: Fazit - Bedeutung einer weiten Autonomiekonzeption für den Umgang mit prädiktiver genetischer Diagnostik1. Schwierigkeiten einer auf den informed consent bezogenen engen Autonomiekonzeption2. Verhältnis zwischen Autonomie und anderen zentralen medizinethischen Prinzipien3. Zur steuernden Funktion einer weiten AutonomiekonzeptionLiteraturverzeichnisRegister PD Dr. Elisabeth Hildt ist wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Ethik in den Biowissenschaften der Universität Tübingen.

最近チェックした商品