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Description
Die amerikanische Think-Tank-Industrie boomt. Auch in Deutschland wächst das Interesse an gemeinnützigen privaten Einrichtungen professioneller Politikberatung. Martin Gehlen beschreibt die Geschichte und die Tätigkeitsfelder wichtiger Think Tanks in den USA und untersucht ihre spezifische Rolle und ihren Einfluss auf politische Entscheidungen am Beispiel zweier Umbrüche der jüngeren amerikanischen Sozialpolitik - den Welfare- Reformen von 1988 und 1996. 1.Einleitung2.Think Tanks in den USA2.1 Definition und Kategorisierung2.2 Die geschichtliche Entwicklung2.3 Rolle und Einfluss3.Der Verlauf des Reformprozesses von 1986 bis 19883.1Ronald Reagans neuer Blickwinkel3.2Drei konvergierende Entwicklungen: Verweildauer bei Welfare,Erwerbsverhalten der Frauen und Pilotprojekte für Workfare3.3Der Reformprozess im Kongress4.Der Verlauf des Reformprozesses von 1992 bis 19944.1Der Anstoß 1991/924.2Die Herkunft der Reformidee4.3Die Working Group on Welfare Reform, Family Support and Independence4.4Die Grundlinien des Clinton-Gesetzentwurfes4.5Die republikanische Alternative von 19934.6Der Kampf um die Finanzierung4.7Ausnahmegenehmigungen für die Einzelstaaten4.8Der Weg zu den Novemberwahlen 1994: Das innenpolitischeReformprogramm des Weißen Hauses kommt ins Rutschen5.Der Verlauf des Reformprozesses von 1994 bis 19965.1Der republikanische Doppelsieg im November 19945.2Der neue Anlauf des Kongresses5.3Die Grundlinien der republikanischen Vorlage5.4Indizien eines beispiellosen Meinungswandels5.5Das Ringen um Präsident Clintons Unterschrift5.6Der Personal Responsibility and Work Opportunity Reconciliation Act of 19961046.Die an der Welfare-Reform beteiligten Think Tanks6.1Brookings Institution6.2American Enterprise Institute (AEI)6.3Urban Institute6.4Manpower Demonstration Research Corporation (MDRC)6.5Center on Budget and Policy Priorities (CBPP)6.6Center for Law and Social Policy (CLASP)6.7Institute for Research on Poverty (IRP)6.8John F. Kennedy School of Government6.9Heritage Foundation7.Arbeiten der Think Tanks zu Welfare von 1986 bis 19887.1Der 100. Kongress und die Think Tanks: Ein Reformkonsenswird abgesteckt und befestigt7.2Durch Zufall zum Kronzeugen: Die Manpower DemonstrationResearch Corporation (MDRC)7.3Die MDRC-Ergebnisse und ihre Rezeption7.4Eine Studie macht Furore: Die Untersuchungenan der Harvard Universität7.5Erleichterung und Verführung: Think Tanks als Kitt einerfragilen Reformkoalition8.Die Rolle der Think Tanks in den Kongressdebatten1987 und 19888.1Die Debatten im Repräsentantenhaus8.2Die Debatten im Senat8.3Fazit9.Arbeiten der Think Tanks zu Welfare von 1992 bis 19949.1Einleitung9.2Erkenntnisse: Die wissenschaftliche Zuarbeit für die Politik9.3Routine: Analyse und Bewertung der Gesetzentwürfe9.4Im Abseits: Die Heritage Foundation9.5Grundsatzkonflikt Familienwerte und Zeitlimit:Der Kampf um New Jersey und Wisconsin10.Arbeiten der Think Tanks zu Welfare von 1994 bis 199610.1Einleitung10.2Alle Register ziehen: Das Aufbäumen gegen den Bedeutungsverlust10.3Plötzlich gefragt: Die Heritage Foundation10.4Suche nach Resten: Einfluss durch politische Nadelsticheund Facharbeit im Detail10.5Anpassung an Niederlage und Sieg:Die Neuausrichtung der Welfare-Arbeit11.Die Rolle der Think Tanks in den Kongressdebatten1995 und 199611.1Die Debatten im Repräsentantenhaus11.2Die Debatten im Senat12.Einfluss und Einflusslosigkeit von Think Tanks impolitischen Alltag. Fünf Ebenen der Diskussion12.1Strukturelle Faktoren in der Politik12.2Der Eigenanteil der Think Tanks12.3Wissen und Politik - die Modelle von Kingdon und Weiss12.4Wissen und Werte: Der Kampf um die Rahmungvon Think-Tank-Arbeit und Welfare-Problem12.5Bedeutungszuwachs und Bedeutungsverlust:Die Anpassungsstrategien der Think Tanks12.6Fazit: Die Relevanz der Erfahrungen von 1988 und 199613.Zusammenfassung14.Literatur14.1Zeitungen, Magazine und Pressedienste14.2Politikforschung und die Aufgabe von Think Tanks14.3Die Welfare-Reformen von 1988 und 199614.4Die untersuchten Think Tanks und ihre Studien zu Welfare14.5Interviews mit Experten Martin Gehlen ist politischer Redakteur beim Tagesspiegel in Berlin. Er promovierte am Max-Weber-Kolleg für kulturund sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt. Füttern verboten
"Eine hervorragende Studie." (Junge Welt, 22.06.2005)



