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Description
Das Buch untersucht die moderne Medienlandschaft als ein System der Ablenkung, das die Aufmerksamkeit der Bevölkerung von den realen gesellschaftlichen Grundlagen weg lenkt. Das Buch untersucht die moderne Medienlandschaft als ein System der Ablenkung, das die Aufmerksamkeit der Bevölkerung von den realen gesellschaftlichen Grundlagen weg lenkt. Es zeigt, wie Medien eine künstliche Welt aus Banalitäten erzeugen, die den Geist beschäftigt, aber nicht bildet, und wie dadurch eine Gesellschaft entsteht, die sich im Nebel der Oberflächenreize verliert. Die Werte schaffende Masse - Arbeiter, Bauern, Techniker, Ingenieure - bleibt unsichtbar, weil ihre tägliche Leistung nicht in die Logik medialer Erregung passt. Diese Unsichtbarkeit führt zu politischer Schwäche, gesellschaftlicher Abwertung und dem Verlust der eigenen Gestaltungskraft. Das Buch beschreibt die Rolle der Eliten, die durch strukturelle Machtmittel, mediale Rahmung und institutionelle Stabilität eine Ordnung sichern, die für sie vorteilhaft ist, während die Bevölkerung durch Ablenkung und Passivität ihre eigene Bedeutung nicht mehr erkennt. Es analysiert den Kreislauf der Ablenkung, in dem Medien und Nachfrage sich gegenseitig verstärken und eine geistige Struktur erzeugen, die komplexe Inhalte verdrängt und kritisches Denken schwächt. In den späteren Kapiteln zeigt das Buch Wege auf, wie die arbeitende Bevölkerung ihre Unsichtbarkeit überwinden kann: durch gemeinsame Präsenz, durch strukturelle Vernetzung und durch Solidarität. Sichtbarkeit wird als Voraussetzung gesellschaftlicher Macht beschrieben, Vernetzung als Grundlage gemeinsamer Interessen und Solidarität als funktionaler Mechanismus, der aus einer Menge eine Kraft macht. Das Buch endet mit der Erkenntnis, dass die Zukunft einer Gesellschaft nicht von den Bildern abhängt, die ihr gezeigt werden, sondern von der Klarheit, mit der sie sich selbst erkennt. Die Werte schaffende Masse trägt das Land - und sie muss sich als tragende Kraft begreifen, sichtbar werden und handeln, wenn sie ihre eigene Zukunft schützen will. Bernd Staudte, 1944 in Treuen geboren, begann seine Laufbahn als Elektromonteur und arbeitete später acht Jahre im Uranbergbau der SDAG Wismut. Parallel absolvierte er ein Fernstudium in Elektronik sowie ein weiteres an der Universität Jena im Bereich Mikrosystem-Gerätekonstruktion. Von 1979 bis 1987 war er Entwicklungsingenieur bei CARL ZEISS Jena. Nach seiner Übersiedlung nach Berlin 1990 leitete er Projekte zur Glasfaser- und Solartechnik. Sein literarisches Werk umfasst Aphorismen, Gedichte, Kurzgeschichten, sozialethische Texte und autobiografische Arbeiten. Über 50 Veröffentlichungen sind bislang erschienen.



