- ホーム
- > 洋書
Description
Frühe Leseschwäche ist nicht nur ein temporäres Problem. Sie ist der Beginn eines neurologischen Zinseszins-Effekts, der die Bildungschancen eines Lebens definiert. In der Soziologie besagt der Matthäus-Effekt: "Wer hat, dem wird gegeben." In der kognitiven Pädagogik und Sprachforschung beschreibt er eine weitaus fatalere neurologische Mechanik, die der Forscher Keith Stanovich prägte.Kinder, die frühzeitig und flüssig lesen lernen, empfinden Freude daran. Sie lesen mehr, vergrößern ihren Wortschatz exponentiell und können dadurch noch komplexere Texte decodieren. Kinder, die initial stolpern, empfinden das Lesen als qualvoll. Sie vermeiden es, wodurch ihr Vokabular stagniert. Schon in der dritten Klasse wird diese anfänglich kleine Lücke zu einem unüberwindbaren, kognitiven Abgrund.Dieses Werk analysiert die brutale Zinseszins-Logik des Spracherwerbs. Es zeigt, wie das Gehirn beim phonologischen Decodieren arbeitet und warum das Bildungssystem völlig versagt, wenn es diese Auseinanderentwicklung nicht in den ersten zwölf Lebensmonaten aggressiv korrigiert.Erkennen Sie die ungleiche Startlinie der Intelligenzentwicklung. Erfahren Sie, warum im Schulsystem kleine anfängliche Vorsprünge fast immer zu intellektuellen Monopolen heranwachsen.



