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Description
In der tiefsten Nacht von 1788 besiegte sich eine Armee von 100.000 Mann selbst. Der Feind war nicht der Türke, sondern Sprachverwirrung, Panik und billiger Schnaps. Die osmanische Armee marschierte im September 1788 auf die strategisch wichtige Stadt Karánsebes zu, bereit für eine entscheidende Schlacht gegen die gewaltigen Truppen des österreichischen Kaiserreichs. Doch als sie das Schlachtfeld erreichten, fanden sie keine Feinde vor - nur Tausende von Leichen in österreichischen Uniformen. Die Armee hatte sich selbst vernichtet.Was in der Nacht zuvor geschah, ist ein psychologisches Meisterwerk der kollektiven Panik. Ein Streit um ein paar Fässer Schnaps zwischen Husaren und Infanteristen eskalierte in der Dunkelheit. Sprachbarrieren in einer multiethnischen Armee, ein falscher Alarm und ein blind abgefeuerter Schuss reichten aus, um eine hochgerüstete Streitmacht in einen chaotischen, blutigen Mob zu verwandeln, der stundenlang in der Finsternis aufeinander feuerte. Zehntausend Männer fielen einer Schlacht zum Opfer, bei der der eigentliche Feind nicht einmal anwesend war.Das Buch rekonstruiert minutiös die fatale Logistik, die psychologische Erschöpfung und die katastrophale Kommunikation, die zu diesem historischen Wahnsinn führten. Es ist eine faszinierende Studie über die Fragilität der Ordnung.Leser erhalten tiefe Einblicke in die Psychologie der Masse, die Gefahren von Desinformation und die bittere Erkenntnis, dass die größte Bedrohung für ein mächtiges System oft tief in seinen eigenen Reihen schlummert.



