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Description
Getrieben von reiner Paranoia beschoss die russische Armada britische Fischerboote - ein logistischer Albtraum der Seefahrt. In der Nacht des 21. Oktober 1904 befand sich die gigantische russische Ostseeflotte auf dem Weg nach Asien, als im dichten Nebel der Nordsee Panik ausbrach. Russische Offiziere, getrieben von massiver Paranoia vor japanischen Torpedobooten, eröffneten das Feuer. Ihr Ziel waren jedoch keine feindlichen Kriegsschiffe, sondern ahnungslose britische Fischer.Der Doggerbank-Zwischenfall ist eine Meisterklasse militärischer Inkompetenz. Die russischen Schiffe feuerten stundenlang in die Dunkelheit, trafen sich gegenseitig und versenkten unschuldige Zivilisten. Die diplomatischen Schockwellen dieses Chaos brachten das britische Empire und Russland an den absoluten Rand eines Weltkriegs, lange vor 1914.Das Buch dekonstruiert die psychologische Dynamik an Bord dieser verfluchten Flotte. Es beleuchtet die absurden logistischen Fehler einer 30.000 Kilometer langen Seereise und zeigt, wie ein Mangel an Kommunikation und reine Übermüdung fast den gesamten europäischen Kontinent in Flammen setzten.Tauchen Sie ein in ein vergessenes Kapitel maritimer Historie. Verstehen Sie, wie oft die Weltgeschichte nicht von brillanten Strategen, sondern von erschöpften Männern am Abzug geformt wurde.



