Description
Die Bücher, die Erlebnisse, die ich durchlebte, die eigentümliche Schwermut der Fremde und die sich streifenden Leben, die ich beobachtete - all das bewog mich schließlich, zur Feder zu greifen. Die Bücher, die ich las, die Erlebnisse, die ich durchlebte, die eigentümliche Schwermut der Fremde und die sich streifenden Leben, die ich beobachtete - all das bewog mich schließlich, zur Feder zu greifen. Meine ersten Erzählungen und Essays, die in den in Deutschland erscheinenden Zeitschriften Stimme der Nordstaat und Yeni Hayat veröffentlicht wurden, zeigten mir, dass ich beim Schreiben Fortschritte machte und mir selbst näherkam. Mein Interesse an der Kunst und meine Leidenschaft, die Welt zu bereisen, ließen die Geschichten, die sich in mir ansammelten, immer zahlreicher werden.Mit meinem ersten Buch "Binbir Pencereden Insan" - "Eintausendundeins Fenster zum Menschen" -, dem Ergebnis meines Strebens, den Menschen zu verstehen und zu beobachten, habe ich die Leserinnen und Leser eingeladen, den gemeinsamen Herzschlag der Menschheit zu spüren - jenseits von Sprache, Religion, Rasse und Hautfarbe. Heute versuche ich noch immer, meine Worte mit architektonischer Sorgfalt zu verweben und eine Literatur jenseits aller Grenzen zu erschaffen, indem ich der Frage nachgehe: Was sind wir - und wer sind wir? Schreiben bedeutet manchmal, jene zarte Stimme zu hören und hörbar zu machen, die imLärm des Lebens verloren geht. Während ein Architekt Stein auf Stein fügt, verbindet einSchriftsteller Mensch mit Menschen.Die 1975 in Tokat geborene Architektin Eylem Ayik fand auf ihrem Lebensweg von derTürkei über Aachen bis in ihre heutige Heimat Dortmund ihre wahre Berufung in der Sprache.Mit ihrem literarischen Debütwerk "Fenster zur Freiheit" spürt sie dem gemeinsamenHerzschlag der Menschheit nach. Getreu ihrer einleitenden Philosophie verflicht sie heute ihreSätze mit der behutsamen Sorgfalt einer Architektin, um grenzenlose Brücken von Mensch zuMensch zu errichten.



