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Description
Eine Reise in die fehlenden 300 Jahre unserer Geschichte: Haben Kaiser und Papst das Mittelalter erfunden, um ihre Macht zu sichern? "Die Erfundene Zeit - Warum wir eigentlich im Jahr 1726 leben" beschäftigt sich mit einer der faszinierendsten Außenseitertheorien der deutschen Geschichtswissenschaft: der Phantomzeit-These. Der Publizist Heribert Illig stellte in den 1990er Jahren die Behauptung auf, dass das frühe Mittelalter (genauer die Jahre 614 bis 911) nie stattgefunden hat. Karl der Große? Eine Erfindung. Die karolingische Baukunst? Rückdatierte Fälschungen.Der Historiker Matthias Lang analysiert diese radikale These, die besagt, dass Kaiser Otto III. und Papst Silvester II. den Kalender manipulierten, um im prestigeträchtigen Jahr 1000 zu herrschen. Das Buch taucht ein in die Problematik der mittelalterlichen Urkundenfälschung und erklärt, wie wir Geschichte konstruieren.Obwohl die akademische Wissenschaft die Theorie ablehnt, nutzt das Buch sie als spannendes Gedankenexperiment, um zu zeigen, wie wackelig unser Wissen über die "Dark Ages" tatsächlich ist. Es hinterfragt, worauf unsere Chronologie basiert und ob wir der geschriebenen Geschichte trauen können, wenn die Archäologie keine Beweise liefert.



