Description
Graz, Stadt der Larven. Kian (31) blickt hinter die Fassaden der mörderischen Nettigkeit. Ein radikaler philosophischer Roman über die Vergoldung der Seele nach dem Kintsugi-Prinzip. Ein Manifest. Ein Buch wie ein Skalpell. Ein Manifest gegen die Diktatur der Oberfläche.Graz ist eine Stadt, die in Perfektion erstarrt ist. Kian, 31 Jahre alt, blickt hinter die glatten Fassaden der "mörderischen Nettigkeit". Er sieht keine Menschen, er sieht Larven - Wesen, die ihre eigene Leere hinter einem ewigen Lächeln verbergen. In dieser Welt ist die Wahrheit das einzige Verbrechen, das nicht verziehen wird."Das Evangelium des Narren" ist keine bloße Erzählung, sondern eine Anatomie des Erwachens. Kian verweigert den Konsens der Belanglosigkeit. Er nimmt die Rolle des unbestechlichen Beobachters ein und beginnt, die Risse in der gesellschaftlichen Matrix und in sich selbst freizulegen.Das Werk dokumentiert eine radikale Suche nach Wahrhaftigkeit und gipfelt im "Manifest der 12 Schnitte". Es ist die literarische Anwendung der Kintsugi-Philosophie auf das menschliche Dasein: Die Kunst, die eigenen Brüche nicht zu verstecken, sondern sie mit Gold zu füllen, bis der Schmerz selbst zur Schönheit wird.Ein existenzialistischer Befreiungsschlag für alle, die sich am "Normalen" wundgerieben haben und wissen, dass Heilung erst dort beginnt, wo der Putz bröckelt."Wenn der Schmerz dein einziger Lehrer ist, mach ihn zum Meisterstück." Hinter dem Pseudonym sohnvommond verbirgt sich ein Beobachter der Abgründe. In einer Welt, die in "mörderischer Nettigkeit" erstarrt ist und den Kult der makellosen Oberfläche feiert, sucht er nach der Wahrheit in den Scherben. Seine Biografie ist eine Landkarte aus Brüchen, die er nach dem Prinzip des Kintsugi mit literarischem Gold füllt.Inspiriert von den großen Existenzialisten, versteht er das Schreiben als einen Akt des Widerstands gegen die Belanglosigkeit. Seine Sprache ist rau, bildgewaltig und kompromisslos - ein Echo für all jene, die wissen, dass Licht nur durch Risse eindringen kann. "Das Evangelium des Narren" ist sein erstes Werk, mit dem er eine neue Form der philosophischen Prosa begründet: die Anatomie des Schmerzes als Architektur der Schönheit.



