- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > History
- > general surveys & lexicons
Description
Die wahre Geschichte, wie der preußische Staat den Kindergarten verbot, weil er das freie Spielen fürchtete. "Die Verbotene Schule - Als das Spielen staatlich untersagt wurde" beleuchtet ein fast vergessenes Kapitel der deutschen Bildungsgeschichte: das Kindergarten-Verbot von 1851. Friedrich Fröbel, der Erfinder des "Kindergartens", gilt heute als pädagogischer Pionier. Doch im repressiven Preußen nach der Revolution von 1848 galt seine Idee, Kinder spielerisch zu "freien denkenden Menschen" zu erziehen, als staatsgefährdend, atheistisch und sozialistisch.Der Historiker Friedrich Burg rekonstruiert den Kampf zwischen dem alten Obrigkeitsstaat und der neuen Pädagogik. Er zeigt, wie Fröbels Spielgaben - simple Bälle und Bauklötze - von der preußischen Regierung als Werkzeuge der Subversion gefürchtet wurden. Das Buch beschreibt das tragische Ende Fröbels, der kurz nach dem Verbot seines Lebenswerks an gebrochenem Herzen starb."Die Verbotene Schule" ist eine Hommage an die Macht des Spielens. Es zeigt, dass Erziehung zur Freiheit schon immer den Widerstand autoritärer Systeme hervorrief und dass der Kindergarten, den wir heute als selbstverständlich ansehen, einst eine radikale politische Provokation war.



