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Description
Entdecken Sie die erschütternde Wahrheit, dass die Hexenjagd oft kein religiöser Wahn, sondern ein eiskaltes Geschäftsmodell war. "Die Heilige Asche - Wie die Hexenjagd zum profitabelsten Geschäft der Kirche wurde" räumt mit dem Mythos auf, dass die Hexenprozesse der frühen Neuzeit rein religiöser Fanatismus waren. Das Buch enthüllt die brutale ökonomische Logik hinter den Scheiterhaufen: In vielen deutschen Bistümern, insbesondere in Bamberg und Würzburg, war die Hexenverfolgung ein gigantisches Umverteilungsprogramm von unten nach oben. Wer als Hexe verurteilt wurde, verlor nicht nur sein Leben, sondern sein gesamtes Vermögen an den Fürstbischof und die Richter.Der Historiker Maximilian Kroll analysiert die Prozessakten und zeigt eine erschreckende Korrelation: Die Anklagen richteten sich oft gezielt gegen wohlhabende Bürger, Braumeister und Bürgermeister, deren Reichtum die Kassen der Obrigkeit füllte. Das Buch beschreibt ein System, in dem der Henker pro Folterung bezahlt wurde und die Familie des Opfers sogar für das Holz des Scheiterhaufens eine Rechnung erhielt."Die Heilige Asche" ist eine Mikro-Historie der Gier. Sie zeigt, dass der "Kampf gegen den Teufel" oft nur ein Vorwand war, um Staatsdefizite zu sanieren, und dass der Rauch über den Städten nicht nach Schwefel roch, sondern nach verbranntem Geld.



