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Description
Sie waren ein Ärgernis. Der SED-Staat fühlte sich durch sie bedroht und in der Kirche gingen die oppositionellen Gruppen vielen zu weit. Zu politisch, zu radikal, zu wenig fromm - so die Vorwürfe. Doch gerade ihr religiös-politischer Doppelcharakter macht sie interessant: für eine solidarische Gesellschaft und eine Kirche in Bewegung, die auch für ungetaufte Engagierte offen ist. Dem widmet sich dieser Tagungsband mit Beiträgen aus Theologie, Soziologie und Zeitgeschichte sowie von erinnerungspolitischen Akteuren und Akteurinnen und Zeitzeugen.
Alexander Deeg, Dr. theol., ist Professor für Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt Homiletik und Liturgik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Leipzig, Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) sowie Leiter des Teilprojekts 2 "Sakralraumtransformation im säkularen Kontext am Beispiel hybrider Räume" des DFG-Forschungsprojekts "Sakralraumtransformation. Funktion und Nutzung religiöser Orte in Deutschland".
Martin Fischer ist als Kirchenhistoriker wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn. Er forscht zur Röm.-Kath. Kirche und ihrer Seelsorge in der DDR.
Ilse Junkermann war erste Landesbischöfin der neu-fusionierten Ev. Kirche in Mitteldeutschland und leitete 2019-2024 die Forschungsstelle "Kirchliche Praxis in der DDR. Kirche (sein) in Diktatur und Minderheit" in Leipzig.
Sebastian Kranich ist evangelischer Theologe, Pfarrer sowie Autor und Herausgeber zahlreicher Fachveröffentlichungen. Seit 2018 ist er Direktor der Evangelischen Akademie Thüringen.
Niklas Wagner ist katholischer Theologe und leitet seit 2018 das Katholische Forum im Land Thüringen, die Akademie des Bistums Erfurt.
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