Description
(Text)
Die Anforderungen an ein modernes Gesundheitswesen und die damit verbundenen Folgen für die sozialstaatliche Leistungstiefe werden in diesem Band hergestellt. Dabei wird im ersten Abschnitt eine kritische Bestandsaufnahme und Standortbestimmung der gesundheitspolitischen Zielsetzungen und sozialstaatlichen Rahmenbedingungen vorgenommen, die aktuell mit Begriffen wie Ökonomisierung, Kostendämpfung und Strukturreform unterlegt sind. In den beiden darauffolgenden Abschnitten werden Möglichkeiten und Chancen sowie Hemmnisse und Risiken der Gesundheitsförderung behandelt. Der zweite Abschnitt erörtert und bewertet strukturelle Möglichkeiten, Instrumente und Auswirkungen derartiger Reformbemühungen vor dem Hintergrund eines sozialstaatlichen Wandels.
(Table of content)
Einführung.- Das Gesundheitswesen im Wandel sozialstaatlicher Wirklichkeiten.- Struktur und Wandel.- Der Sozialstaat: Prinzipien, Konstituenten und Aufgaben im Gesundheitsbereich.- Gesundheitsreformen und ordnungspolitischer Wandel im Gesundheitswesen.- Gesundheitsökonomie zwischen Politik und Wissenschaft.- Polarisierung und Entsolidarisierung.- Qualitätsberichterstattung im Gesundheitswesen.- Prävention im Gesundheitswesen.- Risiken und Herausforderungen.- Gesundheitliche Ungleichheit als Herausforderung für den Sozialstaat.- Blaming, Producing und Activating the Victim.- Gesundheitsbezogene Einflüsse im Sozialisationsprozess und riskante Identitäten.- Gesundheitsförderung und Prävention im Alter.- Gesundheitsbezogene Sozialarbeit.- Pädagogische Handlungsansätze der Gesundheitsförderung.- Lebenslagenorientierte Gesundheitsförderung im Sozialraum in Berlin.- Epilog.- Der Gesundheitsimperativ.
(Review)
"Dieses Buch ist ein "Muss"! Es erweitert den eigenen Horizont in Sachen Gesundheitswesen und Sozialpolitik. Bereits beim Lesen wird die eigene ethische, fachliche und politische Verantwortung für die Mitmenschen und die jeweiligen Zielgruppen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen bewusst. Ein Buch der Geisteswissenschaften, das zutiefst menschlich ist." www.socialnet.de, 10.01.2010
"Am Beispiel der Gesundheitsförderung werden die sozialpolitischen Entwicklungen im deutschen Gesundheitswesen umfassend dargestellt. Für Soziologen und Gesundheitswissenschaftler und alle, die sich für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Forschungsgegenstand interessieren, ist das Werk lesenswert." Blickpunkt öffentliche Gesundheit, 4-2009
"Wer eine differenzierte Standortbestimmung und Analysen zur Zukunft des deutschen Gesundheitswesens sucht, wird in diesem Band fündig." www.zpol.de (Zeiitschrift für Politikwissenschaft), 02.09.2008
(Author portrait)
Gregor Hensen ist Erziehungswissenschaftler und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster tätig.
Dr. Peter Hensen ist Privatdozent an der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.Gregor Hensen ist Erziehungswissenschaftler und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster tätig.
Dr. Peter Hensen ist Privatdozent an der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Contents
Einführung.- Das Gesundheitswesen im Wandel sozialstaatlicher Wirklichkeiten.- Struktur und Wandel.- Der Sozialstaat: Prinzipien, Konstituenten und Aufgaben im Gesundheitsbereich.- Gesundheitsreformen und ordnungspolitischer Wandel im Gesundheitswesen.- Gesundheitsökonomie zwischen Politik und Wissenschaft.- Polarisierung und Entsolidarisierung.- Qualitätsberichterstattung im Gesundheitswesen.- Prävention im Gesundheitswesen.- Risiken und Herausforderungen.- Gesundheitliche Ungleichheit als Herausforderung für den Sozialstaat.- Blaming, Producing und Activating the Victim.- Gesundheitsbezogene Einflüsse im Sozialisationsprozess und riskante Identitäten.- Gesundheitsförderung und Prävention im Alter.- Gesundheitsbezogene Sozialarbeit.- Pädagogische Handlungsansätze der Gesundheitsförderung.- Lebenslagenorientierte Gesundheitsförderung im Sozialraum in Berlin.- Epilog.- Der Gesundheitsimperativ.



