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Description
Was im Alltag gewohnheitsmäßig und leicht ausgesprochen wird, was normalerweise unhinterfragt bleibt, das kann in Krise, Leid und Trauer befremdend wirken. Hier gilt es, eine ganz andere Sensiblität zu entwickeln, den eigenen Sprachgebrauch kritisch zu hinterfragen und Neues zu wagen. Jedes Wort zählt. Es geht weniger darum, wie viel wir sagen, sondern mehr um das, was und wie wir es sagen. Jeder Mensch hat schon einmal erfahren, wie Worte wirken: Sie können einengen oder befreien, verletzen oder heilen. Gerade in den Grenzsituationen des Lebens, wenn die Alltagssprache ihren Dienst versagt, ist diese Betrachtungsweise wesentlich. Das, was sonst gewohnheitsmäßig, leicht und routiniert gesprochen wird, kann in Krise, Leid und Trauer in sprachliches Fremdland führen. Sprache muss dann sozusagen neu erlernt, erprobt und manchmal gewagt werden.
Ein bewusster, achtsamer Umgang mit Sprache ist eine hohe Anforderung insbeondere in der Trauer- und Sterbebegleitung. Das Themenheft 'Sprache und Trauer - jedes Wort zählt' des Fachmagazins 'Leidfaden' möchte impulsgebend und vertiefend in die Wirksamkeit von Sprache einführen. Es lädt dazu ein, die gewonnenen Erkenntnisse zum Wohle der begleiteten Menschen und zum Gelingen der Begegnungen, gerade in Trauer- und Verlustsituationen, anzuwenden. Dr. Sylvia Brathuhn ist Trainerin in Palliative Care und Vorstandsmitglied der Frauenselbsthilfe nach Krebs, Rheinland-Pfalz/Saarland e. V. Monika Müller, M. A., war Leiterin von ALPHA Rheinland und ist Dozentin und Supervisorin im Bereich Trauerbegleitung und Spiritual Care. Dipl.-Päd. Petra Rechenberg-Winter, M.A., ist Psychotherapeutin, Coach, Supervisorin, Mediatorin und klinische Poesietherapeutin.



