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Description
Wie hängen Gottesdienst und Kontext zusammen? Manuel Gräßlin entwickelt eine neue fundamentalliturgische Perspektive: Liturgie ist nicht nur kontextabhängig, sondern auch kontextgebend. Die Arbeit ist ökumenisch offen, interdisziplinär fundiert und praxisrelevant für die Gestaltung von Gottesdiensten. Ökumenisch offen, interdisziplinär fundiert und praxisrelevant Manuel Gräßlin denkt Gottesdienst neu - nicht losgelöst von vorgefundenen Kontexten, aber auch nicht bloß als Anpassung an sie. Der Begriff "Kontext" wird in der Theologie seit Langem inflationär verwendet, bleibt dabei aber oft unterbestimmt. Gräßlin nimmt ihn in seiner ganzen Breite wahr und untersucht das Verhältnis von Gottesdienst und Kontext als wechselseitiges Geschehen: Liturgie ist kontextabhängig und zugleich kontextgebend.Ausgehend von phänomenologischen, historischen und komparatistischen Perspektiven entwickelt Gräßlin in seiner Arbeit eine fundamentalliturgische Theorie, die Gottesdienste als Interkontextualitätsphänomene beschreibt. Dabei geraten theoretische und empirische Dimensionen gleichermaßen in den Blick - von katholischen, evangelischen und orthodoxen bis hin zu freikirchlichen Feierformen.So entsteht ein liturgiewissenschaftlich anspruchsvoller und liturgisch praxisrelevanter Beitrag zur Praktischen Theologie: für alle, die Gottesdienste theologisch reflektieren, ökumenisch wahrnehmen und verantwortungsvoll gestalten wollen. Manuel Gräßlin ist Pastor in der evangelischen Freikirche ICF Karlsruhe und Prädikant in der Evangelischen Landeskirche in Baden. Er doziert am Theologischen Seminar St. Chrischona sowie an der Universitären Theologischen Hochschule STH Basel. Alexander Deeg, geb. 1972, Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig und Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der VELKD. Pfarrer der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Von 2000 bis 2009 Assistent im Fach Praktische Theologie am Lehrstuhl von Martin Nicol. Gemeinsame Weiterarbeit an der Dramaturgischen Homiletik. 2005 Promotion mit einer Arbeit zur Predigt im jüdisch-christlichen Dialog. 2011 Habilitation mit fundamentalliturgischen Überlegungen zum evangelischen Gottesdienst. 2009 bis 2011 Leiter des Zentrums für evangelische Predigtkultur der EKD. Seit 2011 Lehrstuhl für Praktische Theologie in Leipzig. Vorsitzender des Liturgischen Ausschusses der VELKD. International Secretary der Societas Homiletica. Schriftleiter der Göttinger Predigtmeditationen. Dr. Benedikt Kranemann ist Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt und Leiter des Theologischen Forschungskollegs an der Universität Erfurt.
Michael Meyer-Blanck ist emeritierter Professor für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.



