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Description
Wie konstruiert man Identität - und überzeugt andere davon? Die Untersuchung Ullmanns zeigt, wie Paulus im Galaterbrief aus einer Minderheitenposition heraus Identitätsangebote formuliert und damit transformative Wirkung in seiner Gemeinschaft erzielt. Identität durch Differenz - wie Paulus aus dem Rand in die Mitte formt Wie kann man aus einer Minderheitenposition heraus Identität stiften und Einfluss nehmen? Die Untersuchung von Theresa Ullmann verbindet sozialpsychologische Theorie mit biblischer Exegese und untersucht den Galaterbrief als Zeugnis paulinischer Identitätskonstruktion. Im Zentrum steht die Frage, wie Paulus seine eigene Position und die seiner Gemeinden theologisch und sozialpsychologisch legitimiert. Der Blick richtet sich dabei auf Themen wie Gruppenzugehörigkeit, Fremd- und Selbstwahrnehmung sowie auf Strategien des Minderheiteneinflusses. Der Galaterbrief erweist sich so nicht als rein theologisches, sondern auch als kommunikatives Dokument - mit aktuellen Einsichten zur Dynamik von Identität, Gemeinschaft und Überzeugungskraft. Theresa Ullmann ist Studienreferendarin in München. David du Toit ist Professor für Neues Testament (Literatur und Geschichte des Urchristentums) an der FAU Erlangen-Nürnberg. Martin Leuenberger ist Professor für Altes Testament an der Universität Tübingen.
Dr. Johannes Schnocks ist Professor für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments an der Universität Münster (oder: an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster).
Dr. Johannes Schnocks is Professor for History and Religion of the Old Testament at the University of Muenster.
Michael Tilly ist Professor für Neues Testament und Antikes Judentum an der Eberhard Karls Universität in Tübingen.



