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Description
Nach dem Ersten Weltkrieg stellt sich für evangelische wie katholische Theolog:innen die zentrale Frage, wie dem Bedeutungsverlust der Kirchen wirksam begegnet werden kann. In beiden Konfessionen entstehen Zusammenschlüsse, die die Erneuerung des Gottesdienstes als zentralen Ansatz verfolgen. Sabine Maurer arbeitet in ihrer Studie als Gemeinsamkeit das Prinzip der Objektivität von Evangelischer Liturgischer und katholischer Volksliturgischer Bewegung heraus. Zugleich analysiert sie die unterschiedlichen ekklesiologischen Grundannahmen beider Bewegungen und bewertet sie theologisch. Darüber hinaus zeigt die Autorin die Bedeutung der internationalen modernen Ökumenischen Bewegung für die Entwicklung einer evangelisch katholischen Annäherung, an der die Vertreter beider liturgischer Bewegungen trotz römischen Verbots aktiv mitwirken. Zwei Bewegungen, große Unterschiede, ein Ziel! Nach dem Ersten Weltkrieg stellt sich für evangelische wie katholische Theolog:innen die zentrale Frage, wie dem Bedeutungsverlust der Kirchen wirksam begegnet werden kann. In beiden Konfessionen entstehen Zusammenschlüsse, die die Erneuerung des Gottesdienstes als zentralen Ansatz verfolgen. Sabine Maurer arbeitet in ihrer Studie als Gemeinsamkeit das Prinzip der Objektivität von Evangelischer Liturgischer und katholischer Volksliturgischer Bewegung heraus. Zugleich analysiert sie die unterschiedlichen ekklesiologischen Grundannahmen beider Bewegungen und bewertet sie theologisch. Darüber hinaus zeigt die Autorin die Bedeutung der internationalen modernen Ökumenischen Bewegung für die Entwicklung einer evangelisch katholischen Annäherung, an der die Vertreter beider liturgischer Bewegungen trotz römischen Verbots aktiv mitwirken. Mit der Studie legt Maurer erstmals eine Untersuchung der katholischen Volksliturgischen Bewegung aus evangelischer Perspektive vor. Alexander Deeg, geb. 1972, Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig und Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der VELKD. Pfarrer der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Von 2000 bis 2009 Assistent im Fach Praktische Theologie am Lehrstuhl von Martin Nicol. Gemeinsame Weiterarbeit an der Dramaturgischen Homiletik. 2005 Promotion mit einer Arbeit zur Predigt im jüdisch-christlichen Dialog. 2011 Habilitation mit fundamentalliturgischen Überlegungen zum evangelischen Gottesdienst. 2009 bis 2011 Leiter des Zentrums für evangelische Predigtkultur der EKD. Seit 2011 Lehrstuhl für Praktische Theologie in Leipzig. Vorsitzender des Liturgischen Ausschusses der VELKD. International Secretary der Societas Homiletica. Schriftleiter der Göttinger Predigtmeditationen. Dr. Benedikt Kranemann ist Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt und Leiter des Theologischen Forschungskollegs an der Universität Erfurt.
Michael Meyer-Blanck ist emeritierter Professor für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.



