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Description
Zwischen Nationalismus und internationalem Calvinismus prägten sich zuweilen prekäre Konstellationen aus. Dieser Band fragt gezielt nach ideologischen Einfallstoren und Resistenzen im Calvinismus. Wie ideologieanfällig oder ideologieresistent war und ist der reformierte Protestantismus? Wie ideologieanfällig oder ideologieresistent war und ist der reformierte Protestantismus? Ideologien, die als Weltdeutungen mit umfassendem Wahrheitsanspruch daherkommen, stehen neuzeitlich in enger Verbindung mit bestimmten politischen Bewegungen wie dem Nationalismus. Dieser breitete sich ab dem 18. Jahrhundert in Gestalt von Nationalbewegungen über ganz Europa und darüber hinaus aus. Die Idee der Nation ließ auch den reformierten Protestantismus keineswegs unberührt: Zwischen Nationalismus und internationalem Calvinismus prägten sich zuweilen prekäre Konstellationen aus. In diesem Band wird gezielt nach ideologischen Einfallstoren und Resistenzen im Calvinismus gefragt. Dies geschieht u.a. in einer Reihe von Beiträgen zu den USA, der Schweiz, den Niederlanden und Ungarn. Sándor Fazakas is Professor and Head of Department at the Reformed Theological University of Debrecen, Hungary.
Dr. Gerard den Hertog ist Professor für Systematische Theologie an der Theologische Universiteit Apeldoorn.
Andrea Hofmann, Dr. theol., is a member of the academic staff at the chair of Early Modern and Modern History of Christianity, Faculty of Theology at Humboldt-Universität Berlin. Recently, she holds a DFG-fellowship and carries on research at the Faculty of Theology at the University of Strasbourg. Recent publications: Predigt im Ersten Weltkrieg. La predication durant la "Grande Guerre" (co-ed., Göttingen 2017); Überlegungen zur Ausbildung einer "Zwei-Reiche-Lehre" in wissenschaftlichen Schriften und Predigten des Ersten Weltkriegs (in: Jürgen Kampmann / Hans Otte (Hg.), Angewandtes Luthertum? Die Zwei-Reiche-Lehre als theologische Konstruktion in politischen Kontexten des 20. Jahrhunderts, Gütersloh 2017, 53-65).Prof. Dr. Andreas Mühling, Trier
Geb. 1961, Studium der Ev. Theologie in Bonn und Heidelberg.
Landespfarrer in der Ev. Studierendengemeine Trier. Leiter des Ökumenischen Instituts an der Universität Trier.
Forschungsschwerpuormierte Bekenntnisschriften".
Dr. theol. Christian Münch ist Privatdozent am Institut für Historische Theologie der Theologischen Fakultät der Universität Bern.
Prof. em. Dr. Peter Opitz, ZürichGeb. 1957, Studium der Ev. Theologie und der Philosophie in Bern, Tübingen und Zürich.
Prof. Dr. theol., bis 2022 Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte von der Reformation bis zur Gegenwart an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich und Leiter des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte
Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Theologie der Reformation, insbesondere der reformierten Tradition; Kirchen- und Theologiegeschichte des 19. Jahrhunderts; Wirken und Denken Karl Barths
Letzte Buchpublikationen: Ulrich Zwingli. Prophet, Ketzer, Pionier des Protestantismus, Zürich 2015; 500 Jahre Reformation. Rückblicke und Ausblicke aus interdisziplinärer Perspektive, Berlin/Boston 2018; Die Zürcher Reformation in Europa, hg. zusammen mit Ariane Albisser, Zürich 2021.
Prof. Dr. Andreas Wirsching ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin sowie Ordinarius für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität München.
Dr. theol. Matthias Freudenberg ist Apl. Professor für Systematische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel und Landespfarrer bei der Evangelischen Studierendengemeinde Saarbrücken.
Marco Hofheinz ist Professor für Systematische Theologie am Institut für Theologie der Leibniz-Universität Hannover sowie Sprecher des Forschungsforums Religion im kulturellen Kontext, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für die Geschichte des reformierten Protestantismus.


