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Description
(Short description)
Was sich in Kinder- und Jugendlichentherapien abspielt, ist oft wild und uneingrenzbar. Der Ruheort der Couch existiert nicht. Die Settingregeln und das Abstinenzgebot müssen infrage gestellt oder mitunter sogar gesprengt werden. So erst kann der Spielraum entstehen, den die jungen Patienten für ihre Entwicklung benötigen. Ellen Lang-Langer schildert zahlreiche Behandlungen, in denen Spielraum und Rahmen einander ergänzen, aber auch solche, die abrupt enden, weil der innere Spielraum der Therapeutin nicht ausreichend ist. Und dann gibt es auch die wiederkommenden Patienten, mit denen neuer Spielraum entsteht. Dem psychoanalytischen Regelwerk ist bei Kindern und Jugendlichen nicht streng zu folgen.
(Text)
Was sich in den Behandlungsstunden von Kinder- und Jugendlichentherapien abspielt, ist oft wild und uneingrenzbar. Der Ruheort der Couch, der für Erwachsene erdacht war, existiert nicht. Die Settingregeln müssen infrage gestellt oder mitunter sogar gesprengt werden. So kann der Spielraum entstehen, den die jungen Patienten für ihre Entwicklung benötigen. Erst wenn der Therapeut Unsicherheit, Zweifel und Unwissenheit zulassen kann, entsteht ein fruchtbarer therapeutischer Prozess.Ellen Lang-Langer erzählt aus ihrer großen Praxiserfahrung. Sie schildert Behandlungen, in denen Spielraum und Rahmen einander ergänzen, aber auch solche, die abrupt enden, weil der innere Spielraum der Therapeutin nicht ausreichend ist. Und dann gibt es auch Geschichten von wiederkommenden Patienten, mit denen neuer Spielraum entsteht.
(Text)
It seems inconceivable for an analytic psychotherapy not to fail if its framework remains unquestioned and unchallenged or if its framework is too tight. Fear of failure and of making mistakes as well as being ashamed of missing superego rules are likely to extinguish therapists freedom of action and their scope of discretion. They cannot provide their patients with what these need to develop.
Permitting insecurity, doubt and nescience will in contrast foster an effective therapy process. The therapist s capability to permanently negotiate the framework of the analytic psychotherapy (with its setting and abstinence) seems essential. Occasionally, going beyond the scope suits to unfold freedom of action.
This book is about therapies with freedom of action and framework complementing one another as well as therapies that interrupted due to the therapist s lack of freedom of action. In both scenarios, the relationships between therapist and patient are being analysed with specifically looking not only into how the freedom of action evolves within the therapist or the patient, resp. but also considering the underlying psychodynamics and the processes of transference and countertransference. In another chapter, therapies with repeating patients are described; in these cases, freedom of action unfolded in the course of time.
(Author portrait)
Dr. phil. Ellen Lang-Langer, Diplom-Pädagogin, ist Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis in Frankfurt/Main. Außerdem Dozentin, Supervisorin, über zehn Jahre Ausbildungsleiterin am Frankfurter Anna-Freud-Institut. Gutachterin der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.



