ハーバーマス著/哲学史でもある著作集(全2巻)第1巻:信と知をめぐる西洋的言説の布置/第2巻:理性的自由<br>Auch eine Geschichte der Philosophie, 2 Teile : Band 1: Die okzidentale Konstellation von Glauben und Wissen. Band 2: Vernünftige Freiheit. Spuren des Diskurses über Glauben und Wissen (4. Aufl.)

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ハーバーマス著/哲学史でもある著作集(全2巻)第1巻:信と知をめぐる西洋的言説の布置/第2巻:理性的自由
Auch eine Geschichte der Philosophie, 2 Teile : Band 1: Die okzidentale Konstellation von Glauben und Wissen. Band 2: Vernünftige Freiheit. Spuren des Diskurses über Glauben und Wissen (4. Aufl.)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783518587348

Description

Das neue Buch von Jürgen Habermas ist auch eine Geschichte der Philosophie. Es gibt im Stil einer Genealogie darüber Auskunft, wie die heute dominanten Gestalten des westlichen nachmetaphysischen Denkens entstanden sind. Als Leitfaden dient ihm der Diskurs über Glauben und Wissen, der aus zwei starken achsenzeitlichen Traditionen im römischen Kaiserreich hervorgegangen ist. Habermas zeichnet nach, wie sich die Philosophie sukzessive aus ihrer Symbiose mit der Religion gelöst und säkularisiert hat. In systematischer Perspektive arbeitet er die entscheidenden Konflikte, Lernprozesse und Zäsuren heraus sowie die sie begleitenden Transformationen in Wissenschaft, Recht, Politik und Gesellschaft.

Das neue Buch von Jürgen Habermas ist aber nicht nur eine Geschichte der Philosophie. Es ist auch eine Reflexion über die Aufgabe einer Philosophie, die an der vernünftigen Freiheit kommunikativ vergesellschafteter Subjekte festhält: Sie soll darüber aufklären, »was unsere wachsenden wissenschaftlichen Kenntnisse von der Welt für uns bedeuten - für uns als Menschen, als moderne Zeitgenossen und als individuelle Personen«.

I. ZIRKEL DER GESCHICHTE: DIE GEGENWÄRTIGE GESTALT DES OBJKEKTIVEN GEISTES?
1. Krisenszenarien und Verfallsgeschichten in philosophischen Großtheorien des 20. Jahrhunderts
2. Religion als eine »gegenwärtige« Gestalt des objektiven Geistes?
3. Der okzidentale Entwicklungspfad und der Universalitätsanspruch nachmetaphysischen Denkens
4. Gesellschaftstheoretische Grundannahmen und programmatische Ausblicke
II. DAS SAKRALE: KOGNITIVER DURCHBRUCH UND BEWAHRUNG DES SAKRALEN KERNS
1. Kognitiver Durchbruch und Bewahrung des sakralen Kerns
2. Mythos und Ritus
3. Der Sinn des Sakralen
4. Der Weg zur achsenzeitlichen Transformation des religiösen Bewusstseins
III. DIE MORALISIERUNG DES HEILIGEN UND DER BRUCH MIT DEM MYTHISCHEN DENKEN
1. Die Moralisierung des Heiligen und der Bruch mit dem mythischen Denken
2. Die Abkehr des jüdischen Monotheismus vom »Heidentum«
3. Buddhas Lehre und Praxis
4. Konfuzianismus und Taoismus
5. Von den griechischen »Naturphilosophen« zu Sokrates
6. Platos Ideenlehre - im Vergleich
IV. DAS URCHRISTENTUM: DER VERKÜNDIGENDE UND DER VERKÜNDIGTE JESUS
1. Das Urchristentum: Der verkündigende und der verkündigte Jesus
2. Die Begegnung von Christentum und Hellenismus in der gräkoromanischen Umgebung des Kaiserreichs
3. Plotin und Augustin: Die christliche Transformation des Platonismus
4. Die römisch-katholische Kirche - zwischen Heilsanstalt und weltlicher Macht
V. KIRCHE, GESELLSCHAFT UND STAAT IM »CHRISTLICHEN EUROPA«
1. Kirche, Gesellschaft und Staat im »christlichen Europa«
2. Die Herausforderungen des Aristoteles für die Theologie des 13. Jahrhunderts
3. Die Antworten des Thomas von Aquin
4. Die Ontologisierung der aristotelischen Ethik und der Umbau der praktischen Philosophie
VI. DIE VIA MODERNA: DUNS SCOTUS UND WILHELM VON OCKHAM**
1. Einleitung eines Paradigmenwechsels: Duns Scotus
2. Wilhelm von Ockham: Das doppelte Gesicht der »nominalistischen Revolution«
3. Die funktionale Ausdifferenzierung von Recht und Politik und eine neue Form der gesellschaftlichen Integration
4. Eine funktionalistische Theorie der staatlichen Macht (Niccolò Machiavelli) und neue Legitimationsprobleme (Francisco de Vitoria)
Inhalt B. 2: VORBILDER DER GESCHICHTE. SONDERFALL: DIE GEGENWÄRTIGE GESTALT DES OBJKEKTIVEN GEISTES?

Jürgen Habermas wurde am 18. Juni 1929 in Düsseldorf geboren. Von 1949 bis 1954 studierte er in Göttingen, Zürich und Bonn die Fächer Philosophie, Geschichte, Psychologie, Deutsche Literatur und Ökonomie. Er lehrte unter anderem an den Universitäten Heidelberg und Frankfurt am Main sowie der University of California in Berkeley und war Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg. Jürgen Habermas erhielt zahlreiche Ehrendoktorwürden und Preise, darunter den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2001) und den Kyoto-Preis (2004). Habermas verstarb am 14. März 2026 in Starnberg.

»... ein unglaublich fesselnd geschriebenes Buch über das Denken, wie es den Glauben einholt, aber weiterhin von ihm inspiriert wird.« Mark Siemons Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 20191124

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