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基本説明
Die Abhandlung, die zu Lebzeiten des Autors nur in einer französischen Übersetzung erschien, wird aus dem Nachlass ediert, und zwar im vollständigen Textbestand. Dieser umfasst fünf in sich abgeschlossene Fassungen aus der Zeit zwischen Herbst 1935 und Sommer 1936 sowie zahlreiche Manuskripte zur Weiterarbeit, die zwischen 1936 und 1940 entstanden sind. Sowohl die erste Fassung wie auch andere theoretisch bedeutsame Manuskripte werden damit erstmals zugänglich gemacht.
Description
(Text)
Der berühmte »Kunstwerk-Aufsatz« mit seinen Thesen von der Krise des auratischen Kunstwerks gehört sicherlich zu den am stärksten rezipierten Texten aus Walter Benjamins Werk. Er hat bis heute nichts von seiner Sprengkraft eingebüßt und löst immer wieder kontroverse Deutungen und Debatten aus.Die Abhandlung, die zu Lebzeiten des Autors nur in einer französischen Übersetzung erschien, wird aus dem Nachlass ediert, und zwar im vollständigen Textbestand. Dieser umfasst fünf in sich abgeschlossene Fassungen aus der Zeit zwischen Herbst 1935 und Sommer 1936 sowie zahlreiche Manuskripte zur Weiterarbeit, die zwischen 1936 und 1940 entstanden sind. Sowohl die erste Fassung wie auch andere theoretisch bedeutsame Manuskripte werden damit erstmals zugänglich gemacht. Der Kommentarteil erörtert detailliert die Entstehungsgeschichte und erschließt die vielfältigen Zitat- und Quellenbezüge. Bislang unbekannte Zeugnisse zu Benjamins Publikationsbemühungen und zur damaligen Rezeption werden im Dokumentarteil abgedruckt. Das Nachwort des Herausgebers erhellt den politischen Kontext der Schrift und stellt deren ästhetische wie medientheoretische Aktualität für eine postkapitalistische Perspektive heraus.
(Table of content)
Texte
Widmungen
Kommentar
- Vorbemerkung
- Entstehungs- und Publikationsgeschichte
- Zur Edition
- Lesarten, Varianten, Erläuterungen und Nachweise
- Dokumente
- Nachwort
- Literaturverzeichnis
- Abkürzungen, Siglen, Zeichen
- Danksagung
- Zur Ausgabe
- Personenregister
(Review)
»Dass das Werk des genialen Menschen Walter Benjamin heute durch diese Edition weiterlebt, ist schon jetzt ein Grund zur Freude. « Alexander Cammann taz. die tageszeitung
(Author portrait)
cheiterte. Benjamin wurde nahegelegt, sein Gesuch zurückzuziehen, was er 1925 auch tat. Sein Interesse für den Kommunismus führte Benjamin für mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre verfolgte Benjamin gemeinsam mit Bertolt Brecht publizistische Pläne und arbeitete für den Rundfunk. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Benjamin, im September 1933 ins Exil zu gehen. Im französischen Nevers wurde Benjamin 1939 für drei Monate mit anderen deutschen Flüchtlingen in einem Sammellager interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, über die Grenze nach Spanien zu gelangen. Um seiner bevorstehenden Auslieferung an Deutschland zu entgehen, nahm er sich das Leben.



