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Description
(Text)
Jidada heißt das Land. Ein Land, bevölkert von vermenschlichten Tieren, beherrscht vom stärksten unter ihnen, seit mehr als vierzig Jahren. Einst brachte er die Unabhängigkeit auf den afrikanischen Kontinent, zerschlug die Fesseln der Geschichte, bloß um ihnen prompt andere anzulegen. Doch nun mehren sich die Zeichen, dass seine Kräfte schwinden. Wer ihn reden hört, wer das Alte Pferd in die Sonne blinzeln sieht, ihn und seinen ganzen verrotteten Apparat, der weiß: seine Tage sind gezählt. In Jidada kehrt jetzt Hoffnung ein, auf eine gerechte Zukunft, auf Wohlstand und Veränderung, endlich ein besseres Leben für uns alle! Aber das Regime wehrt sich mit Waffen härter als Träume, schärfer als Fantasie, tödlicher als blanke Lebensfreude, bis eine Heimkehrerin aus dem Exil alles verändert.
Glory ist die brillante Verwandlung unserer Gegenwart. In einer Sprache, die singt und tanzt und springt und schreit, erzählt NoViolet Bulawayo von einer Gemeinschaft im Kampf gegen die Repression. Und fördert beides zutage: Glanz und Schönheit, Horror und Schmerz am Grund der menschlichen Freiheit.
(Table of content)
UNABHÄNGIGKEIT
EIN ANFÜHRER, DER GLAUBT, ER GEHT VORAN, ABER IN WAHRHEIT KEINE MACHT HAT, GEHT EINFACH NUR SPAZIEREN
SCHLACHT UM JIDADA
THOLUKUTHI FLÜCHTLING
AUCH AFFEN FALLEN MAL VOM BAUM
DER GOTT VON JIDADA
NEUE ORDNUNG
HEIMKEHRERIN
#FREIFAIRGLAUBWÜRDIG
ABSCHIEDSTOURNEE
VERGANGENHEIT, GEGENWART, ZUKUNFT, VERGANGENHEIT
LOZIKEYI WÄHLT
VERTEIDIGUNG DER REVOLUTION, 1983
OPERATION »VERMÄCHTNIS RETTEN«
THOLUKUTHI GELOBTES LAND
WARTESCHLANGENLAND
VERTEIDIGUNG DER REVOLUTION, 2019
REFORMATION IN DER ZEIT DES KROKODILS
DIE ROTEN SCHMETTERLINGE VON JIDADA
MEINE GEBEINE WERDEN AUFERSTEHEN
ZWEITE UNABHÄNGIGKEIT
DANK
(Review)
»Glory führt vor Augen, wozu eine internationale Gegenwartsliteratur, die nicht nur formal anspruchsvoll, sondern auch ungemein lesbar ist, im glücklichsten Fall in der Lage ist.« Kai Sina Frankfurter Allgemeine Zeitung 20231031
(Author portrait)
NoViolet Bulawayo wuchs auf in Bulawayo, Simbabwe. Im Alter von achtzehn floh sie in die USA. Ihr Debütroman Wir brauchen neue Namen war Finalist des Booker Prize und wurde mit dem PEN/ Hemingway Award sowie dem Los Angeles Times Book Prize for First Fiction ausgezeichnet. Sie gewann den National Book Award in der Kategorie »5 under 35«. Übersetzungen in zahlreiche Sprachen folgten. Als Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin lebt NoViolet Bulawayo ein Jahr lang in der Hauptstadt.



