Paul Celan : Eine Bildbiographie | Mit etwa 800 farbigen Abbildungen (2. Aufl.)

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Paul Celan : Eine Bildbiographie | Mit etwa 800 farbigen Abbildungen (2. Aufl.)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783518429082

Description

Diese Biographie ist nach Reichhaltigkeit und Novität der Quellen die erste, die über den ganzen Lebensweg Paul Celans in Text und Bild umfassend Auskunft erteilt. Damit betritt sie erklärtermaßen ein Spannungsfeld und stellt sich einer doppelten Herausforderung: Denn Celan lehnte das Biographische, zumal die biographische Annäherung an seine Dichtung, entschieden ab und stand auch dem Medium der Photographie ausgesprochen skeptisch gegenüber. Lediglich eine einzige gerahmte Photographie war in seiner Wohnung sichtbar: jenes eine Bild, das Celan von seiner Mutter besaß, die im Alter von 47 Jahren in der Ukraine von der SS ermordet wurde.

Und doch versucht diese Dokumentation aus Bildern, die zu erläutern sind, und in Texten, die von Bildern begleitet werden, über Celans Leben so eindringlich wie episodisch Bericht zu erstatten. Denn jeder Anekdote und jedem Bild, wie sehr sie auch der Oberfläche verhaftet und gegen Celans apodiktische Aussage »Echte Dichtung ist antibiographisch« zu verstoßen scheinen, ist doch die ethische und poetologische Dimension seines Lebens untilgbar eingeschrieben. Und so schöpft dieses Buch aus privaten photographischen Archiven und aus Celans Nachlass, insbesondere aus den noch immer unveröffentlichten Tagebüchern, gerade an jenen Stellen, wo der Dichter von seinen seelischen Störungen und seinem dichterischen Wirken und Widerstehen wie zu sich selbst spricht. Aus ihnen wird hier zum ersten Mal ausführlich zitiert.

Czernowitz - Cernauti - Tschernowzy - Tscherniwzi : Herbst 1920 - Frühjahr 1945
- Landschaft mit Mutter, Vater und Sohn - Jüdische Kindheit
- Die Unvergessliche
- Der Vater
- Das Einzelkind
- Geburtshäuser!
- Mit weißem Kragen
- Von Kopf bis Fuß schneeweiß gekleidet
- Unbotmäßiger und freudiger »Gebotspflichtiger«
- »Pessachs« Übergangsritus
- Empörter Blick auf die zukunftsschwere Realität
- Angenehmere Lebensverhältnisse
- Zugang zu einem Bücherschatz
- Wichtigste Etappe auf dem Weg seiner Emanzipation
- Medizinstudium in Frankreich
- Verzweifeln in Tours!
- Das Hebräische
- Zu Pessach in London
- Besuch der königlichen Festung von Chinon
- Das einsame Lied der Trennung
- Ein erfolgreiches Jahr
- Die Heimkehr nach Czernowitz - Einschreibung an der Universität
- Ferien und Bruch
- Ein Freund?
- Eine grundlegende Beziehung
- Verfolgungen
- Die Verfolgungen in Czernowitz
- Zur Organisation des Massenmordes
- In rumänischen Arbeitslagern
- Rettende Zwangsarbeit
- Deportation und Ermordung der Mutter und des Vaters in der Ukraine
- Zu Tode geführt
Das Erinnern
- Margarete oder Sulamit?
- Rückkehr und Aufbruch
- In Czernowitz wieder Fuß fassen, wenn auch nur provisorisch
- Die brennende Thora, die Vernichtung des jüdischen Czernowitz
Bukarest : Frühjahr 1945 - November 1947
- »Anachronismen, Katachronismen ...«
- »Jaja, ich bin nur drei Zentimeter kleiner als Friedrich Schiller«
- Sperbers Gedichte zum Gedächtnis seiner Mutter
- Sich einstellen und einschreiben lassen
- »Paoloncel« begleitet von »Petronom«
- Ein vornehmer Arbeitsort für arme Angestellte
- Von einer Fremdsprache in die andere
- Als er noch nicht Paul Celan war ...
- Tristan/Tantris : sich einen neuen Namen geben
- Mit dem Namen des Vaters bruchlos brechen
- Die »schöne Jahreszeit der Wortspiele«
- Ein unvergesslicher Silvesterabend
- Mit den Worten spielen und singen bei Nina Cassian
- Die Lust an den Worten
- Noch eine große Liebe kurz vor der Flucht
- Die Beziehung zu den rumänischen Surrealisten
- Ein Ausflug in die Karpaten - »Paul schläft auf Tischen, schläft in der Höhle«
- Wanderung durch die Muntii Bucegi
- Pontus Euxinus - Sich lieben am Ufer des »gastlichen Meeres«
- In Sandalen am Schwarzen Meer auf dem Sprung ins Exil
- ... »die Anamnese Mangalias«, Corina und Lia ...
- Gleichgewichtig
- Westwärts schweift sein Blick : die Flucht aus Rumänien
Wien : Dezember 1947 - Juni 1948
- Nach Budapest - versteckt im Prostituiertenviertel
- Bevor der Eiserne Vorhang fällt
- Displaced persons - Der Flüchtling
- »Das Erreichbare«
- Beneidenswerte Flüchtlinge ...
- Unterkunft
- Als ob er Surrealist wäre
- »Der »Papst« des Surrealismus und »sein einflussreichster (einziger) Kardinal«
- Celans erste Veröffentlichung von Gedichten im deutschen Sprachraum
- Sich Kost und Logis ersingen
- Eigentlich geht es ums Schreiben neuer Gedichte
- Der Schriftsteller Joyce
Paris : Juli 1948 - April 1970
- Aufhellung nach schwierigen Stunden - Paris 1: 1948-1952
- Unter der Trikolore : Die Ankunft am 13. Juli 1948
- Auch auf der Place de la Contrescarpe, unter den Paulownien, wurde getanzt
Paris 2 : 1953 - Sommer 1957
- Erste Schritte zu einem leichteren Leben und zu literarischer Anerkennung
- Auf dem kleinen Balkon, zu ... viert
- Sich ausleben, sich wundlesen. Zu sei

Bertrand Badiou (geb. 1957) ist Leiter der Paul-Celan-Arbeitsstelle der École normale supérieure in Paris, Herausgeber von Werken und Briefen Celans in Deutschland (Suhrkamp Verlag) und in Frankreich (Editions du Seuil). Gemeinsam mit Eric Celan betreut er den Nachlass des Dichters.

»Diese Biografie ist für die Verfeinerung und Erweiterung unseres Wissensschatzes von Celan von unschätzbarem Wert ...« Charly Louth The Times Literary Supplement 20240531

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