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Description
"Der vierte Band der Gesammelten Werke von Marieluise Fleißer enthält einerseits verstreut publizierte Arbeiten, die die Autorin aus unterschiedlichen Gründen nicht in die zu ihren Lebzeiten erschienenen ersten drei Bände aufgenommen wissen wollte; andererseits meist noch unveröffentlichte Texte aus dem Nachlaß."
I. ERZÄHLENDE PROSAGeschichten aus den Jahren 1927-1933
- Die Nachgiebige
- Briefe aus dem gewöhnlichen Leben
- Das Märchen vom Asphalt
- Das Mädchen Yella
- Die Vision des Schneiderleins
- Mein Ludwig = Herr Wenninger
- Der Jongleur
- Der gute Zweck
- »Gassenbesen« in Ingolstadt
- Als wir noch auf das Christkind warteten
- An einen Kameraden
- Der Baumeister ohne Gnade. Eine Legende
- Heimkehr
- Die Frau mit der Lampe. Eine Legende
- Radfahren wider Willen
Skizzen und Entwürfe aus den Jahren 1927-1933
- Zwölf Porträts
- Der Tiefseefisch
- Reisen mit Draws (Nach Frankreich / Andorranische Bergtour)
Geschichten und Fragmente aus den Jahren 1933-1945
- Das Erwachen der Penelope
- Die Versuchung des Neptun
Der Schleier
- Der Tod und der Sexus
- Zwerg Auge. Eine Legende
- Der Jäger und sein Wild
- Kleiner Schnörkel um eine Sonnenblume
- Das Eitenzeller Kegeln
- Die Zwillingsflamme
Skizzen, Entwürfe, Fragmente nach 1945
- Ein Schifflein Brüder
- Anna
- Der Nachbar und der Garten
- Typen
- Flüchtling
Skizzen, Entwürfe, Fragmente aus den sechziger Jahren
- Situationen
- Bausteine Knabenliebe
- Der Heuschreck
- In die Enge geht alles
- Walper
- Die letzten Tage und die ersten
- Schwabing
- Der Hundsbub
- Die unschuldigen Diebe
- Der ungekrönte König
II. DRAMA, FILM, HÖRSPIEL
Entwurf zu einem Drama
- Vom Kriegseinsatz
Filmskizzen
- Heimkehrer Gustl
- Der Mann, der sich bei den Frauen durchfrißt
- Die nächtliche Wanderung
Exposés und Entwürfe zu Hörspielen
- Die Schwestern
- Der Sündenbock
- Ich komme vom Wohnungsamt
- Der Emigrant
- Gustl Zillibiller
- DerBerg
- Vinzent
III. KLEINE PROSASCHRIFTEN
Aufsätze aus den Jahren 1927-1933
- Der Heinrich Kleist der Novellen
- Das dramatische Empfinden bei den Frauen
- Brief nach Ingolstadt
- Dem tausendjährigen Gedenken der Nonne Roswitha gewidmet
Antworten auf Zeitungsumfragen aus den Jahren 1925-1933
- Was erwartet das Publikum?
- Ich bin gegen Zensur
- Neue Stoffe für das Drama?
- Lotterie des Erfolgs
- Krise und Privatleben
- Jahrhundert - gedrittelt
Über Bücher und Schriftsteller aus den Jahren 1929-1973
- Was lesen Sie in den Ferien?
- Die schönsten Frauenbücher des Jahres
- Die besten Bücher des Jahres 1931
- Die besten Bücher des Jahres 1932
- Theodor Dreiser über sich selbst
- Besuch bei Alfred Brust
- Die unerfüllten Wünsche
- Günter Eich: Zinngeschrei
- Wolfgang Koeppen
- Joachim Maass
- Carlo Emilio Gadda
- Ruth Rehmann: Die Leute im Tal
- Brecht und seine Götter
- Die bittere Speise. Nachruf auf Günter Eich
Erinnerungen und Betrachtungen aus den Jahren 1947-1973
- Kinderland
- Zwei Premieren
- Der frühe Brecht
- Zu Therese Giehse. Zu Brecht
- Ich ahnte den Sprengstoff nicht
- König Ludwig II.
- Alle meine Söhne. Über Martin Sperr, Rainer Werner Fassbinder und Franz Xaver Kroetz
Letzte Auskünfte
- Über die »Pioniere«
- Dreimal »Fegefeuer«
- Das Thema des Theaters
- Schreiben - für wen?
- Meine Biographie
IV. ANHANG
Rückblick auf das Leben und Schreiben der Marieluise Fleißer. Nachwort von Günther Kühle
Editorische Nachbemerkung von Eva P Fleißer, MarieluiseMarieluise Fleißer, 1901 in Ingolstadt geboren und dort 1974 gestorben.Marieluise Fleißer, die »größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts« (Elfriede Jelinek), wurde - nach frühen Erfolgen im Umfeld Brechts - in den Sechzigerjahren von jungen Theaterautoren wie Rainer Werner Faßbinder und Franz Xaver Kroetz wiederentdeckt. Ihre Stücke wurden erneut gespielt, und endlich nahm ein größeres Publikum sie auch als Erzählerin wahr, obschon Walter Benjamin bereits früh die Prosa Marieluise Fleißers als »Kunstmittel ersten Ranges« erkannt und Alfred Kerr ihr Werk schlicht »einen Besitz« genannt hatte. »Die Werke der Marieluise Fleißer«, schrieb der Kritiker Heinrich Goertz aus Anlass des Erscheinens der Gesammelten Werke, »sind eine Schule der Rechtschaffenheit, der stilistischen Ehrlichkeit und Prägnanz. Die Sprache als perfekter Ausdruck ihres Denkens und Erlebens - eine körnige Prosa, hart, zupackend, konkret, ohne unverbindliche Allgemeinheiten und schmückende Beiwörter - nur die Sache selbst, jeder Satz eine Enthüllung.«»Ich schreibe für jene, die entschlossen sind, zu erkennen. Ich schreibe für jene, die sich nichts vormachen lassen.«



