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Description
Weltweit fordern indigene Völker ihre Rechte ein, kämpfen gegen koloniale Ausbeutung sowie die Institutionen, Denkgewohnheiten, Theorien und Praktiken einer zunehmend fragwürdig gewordenen Moderne. Die Autor:innen der ontologischen Wende erkennen in diesen Auseinandersetzungen keinen bloßen Kampf der Kulturen, sondern einen »kosmopolitischen« Konflikt zwischen Welten, die ganz verschiedene Ontologien und Naturen beheimaten können. Über die Möglichkeit und den Sinn eines solchen »Pluriversums« ist in den letzten Jahrzehnten eine weit verzweigte internationale Debatte entstanden, in die der vorliegende Band einführt - mit Texten von u. a. Philippe Descola, David Graeber, Bruno Latour, Isabelle Stengers, Marilyn Strathern und Eduardo Viveiros de Castro.
Bernardo Bianchi ist Philosoph und Politikwissenschaftler am Centre Marc Bloch in Berlin. Andreas Lipowsky ist Kulturwissenschaftler und derzeit am Max Weber Forum for South Asian Studies in Neu-Delhi tätig. Oliver Precht ist Philosoph und Literaturwissenschaftler an der Leuphana Universität in Lüneburg.


