Die Mauergesellschaft : Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)

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Die Mauergesellschaft : Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783518298978

Description

Die Mauer sicherte nicht bloß eine Grenze, sie definierte Deutschland im Kalten Krieg. Von der aktiven Befürwortung über die stille Akzeptanz bis hin zum Widerstand einte die geteilte deutsche Gesellschaft, dass sie sich ihrer Existenz nicht entziehen konnte. In seiner brillanten und faktengesättigten Studie zeichnet der Historiker Frank Wolff diese Verhältnisse im Detail nach und zeigt unter anderem, dass die in der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelte Forderung nach Reisefreiheit, der sich darum in der Bevölkerung entwickelnde Menschenrechtsdiskurs sowie die Ausreisebewegung selbst entscheidend für den Fall der Mauer waren.

Einleitung
I. Teil: Ordnung (1961-1967)
»Vielleicht hätte ich mir nur Zigaretten geholt und wäre zurückgekommen«: Ordnungssuche nach dem Mauerbau
Disziplinierende Fallen
Die Folgen des Mauerbaus im Staatsapparat
Verunsicherung und Verwirrung: Die Verwaltung der Mauer
Die »Schuld« der Räte
Zentralisierungserfolge 1962-1964
Von Verunsicherung zu Unterdrückungseffizienz
II. Teil: Kontakte (1967-1975)
Kampfmittel der Abgrenzung: Die Staatsbürgerschaft der DDR
Migration als Belastung der Annäherungspolitik
Ein migrationshistorischer Gärsatz: Neue Deutschlandpolitik, Flucht und Ausreise
»Werter Genosse Honecker«: Eingaben im Lichte der neuen Deutschlandpolitik
Bildung und Hilfe: Konservative Organisationen und der deutschlandpolitische Wandel
III. Teil: Menschenrechte (1975-1989)
Erst Begegnung, dann Bewegung: Internationalisierung und Kontrollverlust
Ministerium des Innern, Staatssicherheit und Ausreisende: Wissen und Macht in einer asymmetrischen Dreiecksbeziehung
»Alle Wege führen über Helsinki«: Die Mobilisierung von Recht in dessen Abwesenheit
Im Namen der Menschenrechte: Öffentlicher Druck durch neue Akteure der Mauergesellschaft
Das Ende eines gefühlten Tabus: Ausreise als bundesdeutsches Politikum
Vom »an sich« zum »für sich« der Ausreise: Auswanderung als soziale Bewegung?
Präludium des Falls: Botschaftsbesetzungen als neue Form der Flucht
Der lange Sommer der Emigration: Die Selbstauflösung der Mauergesellschaft 1989
Epilog oder: Jenseits aller Inseln
Anhänge:
Dank
Häufig verwendete Abkürzungen
Für die Migrationsunterdrückung wichtige Paragrafen des StGB der DDR
Genutzte Archive und Sammlungen
Literatur und veröffentlichte Quellen
Namenregister Frank Wolff, geboren 1977, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar und am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien in Osnabrück. Außerdem ist er Research Associate am Bard College in Berlin. 2019 erschien sein viel beachtetes Buch Die Mauergesellschaft. Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989 (stw 2297). » ... eine verdienstvolle Untersuchung.« Frank Herold Der Tagesspiegel 20191016

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