ヴァルデンフェルス著/言語へと押しやられる経験:現象学から見た精神分析と精神療法<br>Erfahrung, die zur Sprache drängt : Studien zur Psychoanalyse und Psychotherapie aus phänomenologischer Sicht (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)

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ヴァルデンフェルス著/言語へと押しやられる経験:現象学から見た精神分析と精神療法
Erfahrung, die zur Sprache drängt : Studien zur Psychoanalyse und Psychotherapie aus phänomenologischer Sicht (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783518298831

Description

Das Unbewusste, das als Fremdes zur Sprache drängt, steht für Nähe und Ferne zwischen Phänomenologie und Psychoanalyse. Schlüsselthemen sind der Leib, der Andere, die Zeit, Vergessen, Verdrängen, Übergangsfiguren und Übertragung. Strittig ist der Kontrast zwischen Triebwünschen und Fremdansprüchen, der Umschlag von Fremdheit in Feindschaft. Als Kulturanalyse greift die Psychoanalyse über auf Kunst, Religion und Interkulturalität. Fluchtpunkt ist eine responsive Therapie mit dem Leitmotiv der Sorge. Neben Husserl und Freud spielen Goldstein, Merleau-Ponty, Levinas, Lacan, Laplanche, Klein, Winnicott sowie neuere Debatten der Psychoanalyse eine zentrale Rolle in Bernhard Waldenfels' neuem Buch.

Der gemeinsame Grundton der Erfahrung
Husserl und Freud als Initiatoren
Phänomenologische und psychoanalytische Bewegung
Interdisziplinäre Annäherungen
Am Leitfaden des Fremden
Phänomenologische und psychoanalytische Epoché
Eigene Zugangswege
Zur Disposition des Textes
Das Fremde und das Unbewußte
Jenseits des cartesianischen Dualismus
Das Unbewußte als inneres Ausland
Grade des Unbewußten
Spuren des Fremden
Störungen: Sinnentzug
Das entsetzte Selbst: Selbstentzug
Fremde Botschaft: Fremdentzug
Fremdheit in uns, außer uns und zwischen uns
Fremdheit als Defizit
Urmonade, dyadischer Ursprung und triadische Umwege
Fremdheit als Entzug
Zwischenleibliche Verflechtung innerer und äußerer Fremdheit
Übertragung und Gegenübertragung
Schillern zwischen Fremdheit und Feindschaft
Blicke und Stimmen aus der Fremde
Der Doppelgänger
Symbolisierung des Fremden in Bild und Name
Lust, Realität und Alterität im Widerstreit
Am Anfang war die Störung
Syngenese von Lust-Ich und Realität
Theorie und Therapie auf dem Boden der Lebenswelt
Protogenese und Archäologie
Angewiesenheit auf erste Hilfe
Die Rolle der Verneinung
Widerstand und Widerspruch
Psychoanalyse und Religion zwischen eigenen Wünschen und fremden Ansprüchen
Konfrontation von Glaube und Unglaube
An den Rändern der Normalität
Im Sog des Wünschens
Verkannte Alterität
Im Aufwind des Antwortens
Geburt und Tod als An- und Abwesenheit
Erfahrung im Rohzustand
Kulturanalyse im Reich der Illusionen und Phantasien
Nährboden für Illusionen
Linderungsmittel gegen die Unbilden des Lebens
Traum, Spiel und Kunst im Bannkreis von Wunschphantasien
Das Rätsel der ästhetischen Wirkung
Im Zwischenreich des Spiels
Phantasie in den Spielräumen der Erfahrung
Gebundene und freie Phantasien
Der Sog der Vergangenheit und die Zugkraft fremder Zukunft
Zwischen Kunst und Wahn
Kunstbilder und Patientenbilder
Urdifferenz von Normalität und Anomalität
Das Pathische als Fundus des Ausdrucks
Pikturale und klinische Epoché
Pathologische Spuren im Bild
Proben aus der Sammlung Prinzhorn
Bilder als Leidenssymptome
Doppelte Fremdheit in der Ethnopsychiatrie und Ethnopsychoanalyse
Fremdheit
Der Kranke als Fremder
Der Kranke als kulturell Fremder
Ein Fall von Menschenopfer
Der Ethnopsychiater in der Rolle des Dritten
Response, Resonanz und Resistenz
Vom Pathos zur Response
Response oder Resonanz?
Leibliche Ansprechbarkeit und Beweglichkeit
Resonanz der Sinne und Gefühle
Mitbewegung des Leibes
Nachmachen und Mitmachen
Synkretistische Sozialität
Echo und Spiegelung als Verdoppelung des Leibes
Response und Resonanz in psychoanalytischer Deutung
Responsivität, Irresponsivität und Resistenz
Responsive Therapie im Zeichen der Sorge
Heilkunde als gemischter Diskurs
Sorge als Elixier des Lebens
Sorge als Selbstsorge und Gemeinsorge
Widerstreit zwischen Selbstsorge und Fremdsorge
Therapie zwischen Pathos und Response
Krankheit als mangelnde Responsivität
Urszene der ärztlichen Behandlung
Zeitverschiebung in der Therapie
Von der Leiderfahrung zum Krankheitsfall
Wiederherstellung der Responsivität

Bernhard Waldenfels, geboren 1934 in Essen, war Professor für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Für sein Werk wurde er u. a. mit dem Sigmund-Freud-Kulturpreis und dem Dr.-Leopold-Lucas-Preis ausgezeichnet. Er starb am 23. Januar 2026 im Alter von 91 Jahren in München.

»Dennoch oder genau deshalb ist eine Stärke des Buches, dass die Psychoanalyse über ihre eigene Sprache hinausgetrieben wird und in der Übernahme sich philosophische Implikationen melden, die zur Sprache drängen und damit, mit Nietzsche zu sprechen, das Altbekannte zum Niegehörten werden lassen.« Martin Huth Journal Phänomenologie

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