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Description
Menschenwürde wird oft als »absoluter Wert« bezeichnet, als »unantastbar« oder »unverfügbar«. Während die einen sie für eine zentrale Idee der Moral halten, weisen andere sie zurück: Weil nichts »absolut« und »unverfügbar« sei, könne es auch keine Menschenwürde geben. In diesem Band wird neben diesen Positionen erstmals eine dritte ausführlich diskutiert. Ihr zufolge ist die Menschenwürde bezüglich Genese und Geltung zwar zumindest zum Teil kontingent, was jedoch nicht zu ihrer Verabschiedung führen muss. Nötig scheint vielmehr eine Deutung, die den Dimensionen dieser Kontingenz Rechnung trägt. Mit Beiträgen von u. a. Rüdiger Bittner, Christian Neuhäuser, Peter Schaber und Ralf Stoecker.
EinleitungWürde als Status - Peter Schaber
Die »Notwendigkeit« der Menschenwürde - Marie Göbel und Marcus Düwell
Abschied von der Menschenwürde - Rüdiger Bittner
Zur Geschichtlichkeit menschlicher Würde - Mario Brandhorst
Kants erhabene Würde - Oliver Sensen
Bestimmung und Perfektibilität: Menschenwürde in der Aufklärung - Stefanie Buchenau
Menschenwürde: Kontingente Haltung statt absoluter Wert - Eva Weber-Guskar
Menschenwürde als Lebensform - Almut Kristine von Wedelstaedt
Menschenwürde zwischen universalistischer Moral und spezifischem Lebensideal - Holmer Steinfath
Daseinskontingenz als Gefährdung der Menschenwürde - Franz Josef Wetz
Personen, Persönlichkeiten und ihre Würde - Christian Neuhäuser
In Würde altern - Ralf Stoecker Weber-Guskar, EvaEva Weber-Guskar ist Heisenberprofessorin für Ethik und Philosophie der Emotionen an der Ruhr-Universität Bochum. Brandhorst, MarioMario Brandhorst ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen.



