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Description
Was will die Philosophie? Michael Hampe stellt fest: Sie will belehren und erziehen. Zu diesem Zweck stellt sie Behauptungen auf. Doch was ist das eigentlich für ein Vorhaben - andere belehren? Und hat nicht schon Sokrates dieses Projekt in Frage gestellt? Hampe untersucht das komplizierte Verhältnis von Philosophie, Erziehung und Erzählung und entwickelt eine sokratisch inspirierte Kritik philosophischer Lehren. Die Lehren der Philosophie, nun erweitert um kritische Kommentare renommierter Philosophinnen und Philosophen sowie eine Replik des Autors, ist Einführung, Kritik und Utopie in einem. Es zeigt, wie und warum die Philosophie zu dem geworden ist, was sie heute ist: ein zahnloser Tiger im Dschungel der Welt. Und was sie (wieder) sein könnte: ein besonderer Ort des Nachdenkens über das menschliche Leben. Vorwort zur Taschenbuchausgabe
1. Behaupten, Erzählen, Erziehen
Erziehen mit neuen Begriffen
Die Suche nach Konkretion
Metaphysiken
Spieltheorie statt Postmoderne
2. Maieutische und akademische Philosophie
Lehren und reflektierend tätig sein
Die Philosophie und die Akademie
Weltbilder und Lebenslehren
Experimente mit Begriffen
Fortschritt
Das Leben, die Werke und nochmals Sokrates
Kritik des Werks
Die Figur Sokrates
Ausblick
3. Leben, Subjektivität, Anpassung
Verbindungen herstellen
Verbindungen herstellen durch Zeichen
Kultivierung und Erziehung
Mathematik als Exemplum der Rationalität
Spinoza und Wittgenstein
Intuition und Urteilskraft
Vermögen und kontingente Zeichenzusammenhänge
4. Das Leben behauptender Wesen, sprachliche Dissidenz
Probleme mit dem Holismus
Dissens
Neue Begriffe
Lebenserfahrung
5. Die gewöhnliche Sprache, Theorien und Erklärungen
Sprachen als theorieartige Ganzheiten
Bildungserlebnisse
Bedeutungsvielfalt
Die Relevanz der Unterscheidung zwischen der Wissenschaft und dem Gewöhnlichen
James, Tarski und der Begriff der Theorie
6. Das Gewöhnliche und seine Wahrheit
Formen des Lebens und Theoriengeladenheit der Beobachtung
Intervention durch Zeichenhandeln und Weltbegriffe
Empirische Semantik
Normen und Empirie
Obskuranten und Spekulanten
Zwischenbilanz
7. Expertokratie und die Erziehung von Einzelwesen
Eigene Gedanken oder Information
Eine Welt von Einzelwesen
Ressourcen und personale Begegnungen
Leben und Bildung
8. Freiheit, Notwendigkeit, Kreativität
Die große Gemeinschaft
Die Wirklichkeit der einzelnen und das Glück
Kreativität als letzte Kategorie
Rhythmen der Bildung
9. Auf die Welt reagieren
Freiheit und Reaktionsfähigkeit
Distanzierungen und Erfahrungen der Widersprüchlichkeit
Die gefangene Einbildungskraft
Geschichtlichkeit der menschlichen Beziehungen
Selbstreflexion
Rückblick
10. Von Behauptungen und Argumenten erzählen
Übertragung von Erfahrungen durch Fiktionen
Funktionen von Erfahrungsberichten
Umerziehung
Das Obszöne
Gesteigerte Reflexivität
11. Konkretion und Kritik
Wirkliche Geschehnisse
Negation und Vernunft
Experten der Kritik
12. Am Ende des Behauptens ankommen
Sprachlosigkeit und Formen des Schweigens
Die Wiederholung
Erzählen, ohne zu behaupten
Ekstasen und das Versiegen der Sprache
Multiple Identitäten
Die Utopie des Seelenorchesters
Die Sokratische Spaltung
Anerkennung des Todes
Epilog zur Philosophiegeschichte
Dank
Anhang
Gottfried Gabriel: Behauptens und Unterscheiden und Erzählen
Petra Gehring: Mehr Mikropolitik, weniger Leben
Gerhard Ernst: Kritik an der Kritik
Rahel Jaeggi: Philosophie als Kritik
Holm Tetens: Es sind immer Individuen, die philosophieren
Jasper Liptow/Gerson Reuter: Eine kurze Verteidigung philosophischer Erklärungen
Michael Hampe: Literarische Formen der Philosophie, Theorien der Kritik und das Verhältnis von Wirklichkeit und Praxis. Ein Brief
Über die Autorinnen und Autoren
Namenregister
Michael Hampe, geboren 1961, studierte Philosophie in Cambridge und Heidelberg sowie Biologie in Heidelberg. Danach lehrte er in Dublin, Kassel und Bamberg und ist seit 2003 Professor für Philosophie an der ETH Zürich sowie Mitglied am dortigen Zentrum Geschichte des Wissens (ZGW).
Gerson Reuter ist Professor für Philosophie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Im Suhrkamp Verlag ist zuletzt erschienen: Gene, Meme und Gehirne. Geist und Gesellschaft als Natur (stw 1643, hg. zus. mit Alexander Becker, Christian Mehr, Heino Heinrich Nau und Dagmar Stegmüller).Rahel Jaeggi, geboren 1966, ist Professorin für Praktische Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet dort seit 2018 das Centre for Social Critique.
Petra Gehring, geboren 1961, ist Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt. Sie arbeitet zu einem breiten Spektrum von Themen, von der Geschichte der Metaphysik bis hin zur Technikforschung und zu den Methoden der Digital Humanities. Sie war u. a. Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und ist derzeit Vorsitzende des Rats für Informationsstrukturen der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern sowie Direktorin des Zentrums verantwortungsbewusste Digitalisierung.Gerhard Ernst ist Professor für Philosophie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
»In seinem Herzen ist Hampes Buch ein Versuch über das Verhältnis von Philosophie und Literatur.« Martin Seel DIE ZEIT 20140814-
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