文法:言語制度史における知と権力<br>Grammatik : Wissen und Macht in der Geschichte einer sprachlichen Institution (suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2095) (Originalausgabe. 2014. 548 S. 176 mm)

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文法:言語制度史における知と権力
Grammatik : Wissen und Macht in der Geschichte einer sprachlichen Institution (suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2095) (Originalausgabe. 2014. 548 S. 176 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783518296950

Description


(Text)
Grammatik gilt als eine langweilige, verknöcherte Angelegenheit - Fragen wie diejenige, ob man downgeloadet oder gedownloadet sagt, werden jedoch nicht nur von professionellen Linguisten durchaus leidenschaftlich diskutiert. Robert Stockhammers Buch legt den Schwerpunkt auf die Geschichte des Wissens der Grammatik, das solche Entscheidungen zu fällen beansprucht. Dieses Wissen ist seit der Antike auch Macht, die vor allem in der Regulierung des Fremden mit den Mitteln der Schrift ausgeübt wird. Stockhammers faszinierende Studie hält nicht nur für Literatur- und Kulturwissenschaftler spannende Einsichten bereit.
(Table of content)
I. Wissen
Die verschiedenen Ursprünge der Grammatik: Grammatik und Philologie (Dionysios Thrax und andere)
Erste Theorie des grammatischen Wissens: Anomalie und Analogie (Varro)
Zum Verhältnis von Grammatik und Rhetorik (Quintilian)
Zum Verhältnis von Grammatik und Dialektik (Aristoteles)
Grammatik und Pragmatik: Zur Theorie der Personen (vor allem bei Apollonios Dyskolos)
Die Unmöglichkeit grammatischen Wissens (Sextus Empiricus)
Das schulgrammatische Raster und dessen Wiederanreicherung (Donat und das Frühmittelalter)
Grammatik und Christentum (Augustinus)
Grammatik in der Architektur des gesamten Wissens (Isidor von Sevilla)
Die Trivialisierung des triviums und die Gründung der Universitäten (Hugo von Saint-Victor und andere)
»grammatice loquendo«: Spekulative Grammatik zwischen Logik und Sprachlehre (Boethius von Dazien und die Vorgeschichte)
Aufbau der modi significandi (Thomas von Erfurt)
Der Aufstieg der Volkssprachen im 13.-17. Jahrhundert. Eine Übersicht
Allgemeine Grammatik und Logik im 17. Jahrhundert (Port-Royal)
Das Transparenzideal der Royal Society (John Wilkins und andere)
»Weg also Grammatiken und Grammatiker.« (J. G. Herder und andere)
Grammatik als »höchste Elementarwissenschaft« (Novalis und Friedrich Schlegel)
Organische Sprachen und deren Eigensinn (Friedrich Schlegel und Wilhelm von Humboldt)
»Streng wissenschaftliche« Grammatik (Franz Bopp und Jacob Grimm)
Grammatik als Naturwissenschaft? I (um 1860)
Leipzig um 1880 (die 'Junggrammatiker' und Ferdinand de Saussure)
Grammatik gegen Grammatik (Wittgensteins Tractatus)
Philosophie als | Verwalterin der | Grammatik (Wittgensteins Aufzeichnungen, 1929-33)
Schachspiel, Sprachspiel, Mathematik, Ballspiel (noch einmal Wittgenstein)
Von der Generativen Transformationsgrammatik zur Minimalistischen Syntax (Noam Chomsky)
Grammatik als Naturwissenschaft? II: Fünf Thesen in der Linguistik um 2000
Grammatik als Naturwissenschaft? II.1: Die Linguistikfährt selbst naturwissenschaftlich
Grammatik als Naturwissenschaft? II.2: Sprache ist auf Phänomene zurückzuführen, die Gegenstand naturwissenschaftlicher Disziplinen sind
Grammatik als Naturwissenschaft? II.3: Sprache ist Gegenstand einer noch zu konfigurierenden 'Natur'wissenschaft
Grammatik als Naturwissenschaft? II.4: Sprachliches Verhalten lässt sich mit Verfahren untersuchen, die im Bereich der Naturwissenschaften etabliert sind
Grammatik als Naturwissenschaft? II.5: Sprache gehört zum Bereich der Natur
II. Vier Aspekte einer sprachlichen Institution
Vorbemerkung
II.1 Macht
Kyriolexía: die Rede des Herrn (Aristoteles)
Die Instanzen der Grammatik: auctoritas und consuetudo (Quintilian)
Auctoritas der Grammatik und des Kaisers (Alkuin)
»Siempre la lengua fue compañera del imperio«: Macht der Nationalsprachen
Die Macht in der Sprache: Grammatische Kriege (im 16. und 17. Jahrhundert)
Kritik der Autorität im 18. und 19. Jahrhundert
Kritik der Grammatik (Nietzsche)
Abrichtung. Die pädagogische Macht der Grammatik (Wittgenstein)
Sprechfolterung: Handke, Kaspar
Warum Chomsky so tut, als würde er das nicht begreifen
II.2 Das Fremde
Gl tta und barbarismós (Herodot und Aristoteles)
Das Fremde und das Falsche: Barbarismus, Solözismus, Metaplasmus (von Aristoteles bis zur Spätantike)
Assimilationspolitik: Vom fremden Wort zum Fremdwort
Die gramatica und die Konstruktion einer Volkssprache (Dante)
Barbaren im Inneren und Äußeren (Grammatisierung der europäischen Volks- und der nicht-europäischen Sprachen in der Frühen Neuzeit)
HaubtSprache und Mundarten (von Dante bis Schottelius

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