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Description
Der Band enthält zwölf Beiträge zur aktuellen Diskussion über den politischen Liberalismus. Er geht aus einer Arbeitstagung mit John Rawls hervor, deren Ziel es war, die philosophische und politische Tragfähigkeit einer nur auf den Bereich des Politischen beschränkten Theorie der Gerechtigkeit zu prüfen, wie sie Rawls in seinen jüngsten Aufsätzen vorgestellt hatte.
Vom traditionellen Liberalismus unterscheidet sich John Rawls politischer Liberalismus durch seine philosophische Bescheidenheit. Der für moderne demokratische Gesellschaften charakteristische Pluralismus schließt es aus, die obersten Grundsätze einer das menschliche Leben insgesamt umfassenden moralischen Lehre zu rechtfertigen, wie Kant und John Stuart Mill dies versucht hatten. Dieser Einwand gilt nach Rawls auch für Habermas Versuch einer diskursethischen Rekonstruktion der normativen Voraussetzungen pluralistischer Demokratie.
Hinsch, Wilfried: Politischer Konsens in einer streitbaren Welt. Bittner, Rüdiger: Die Hoffnung auf politischen Konsens. Wolf, Ursula: Übergreifender Konsens und öffentliche Vernunft. Hinsch, Wilfried: Die Idee der öffentlichen Rechtfertigung. Rawl, John: Das Ideal des öffentlichen Vernunftsgebrauchs. Marneffe, Peter de: Rawls' Konzeption des öffentlichen Vernunfgebrauchs. Habermas, Jürgen: Versöhnung durch öffenlichen Vernunftgebrauch. Rawls, John: Erwiderung auf Habermas. Alexy, Robert: Theorie der Grundfreiheiten. Fehigem Christoph: Rawls und Präferenzen. Siep, Ludwig: Rawls' politische Theorie der Person. Forst, Rainer: Gerechtigkeit als Fairneß:ethisch, politisch oder moralisch?. Ricken, Friedo: Ist eine moralische Konzeption der politischen Gerechtigkeit ohne umfassende moralische Lehre möglich?.


