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Description
Alte Parteien verschwinden, neue tauchen auf, die Leitplanken des Diskurses verschieben sich. So chaotisch die politische Situation sich darstellt, so unübersichtlich ist das Angebot an Deutungen für den Aufstieg des autoritären Nationalismus: Die einen erklären ihn mit Politikverdrossenheit und amorpher Wut, andere mit ökonomischen Faktoren wie Globalisierung und wachsender Ungleichheit, wieder andere führen ihn auf die vermeintliche kulturelle Abwertung von Menschen mit konventionellen Werten und Lebensstilen zurück.
Für sich genommen, so Robert Misik, ist jede dieser Erklärungen viel zu simpel gedacht. Ökonomische und psychopolitische Dynamiken schaukeln sich hoch. Die verborgenen Verwundungen in einer Klassengesellschaft brauchen multikausale Erklärungen - und radikale Antworten.
Einleitung: Kleiner Mann, was nun?»Eine Revolte gegen die Globalisierung«
Die arbeitenden Klassen - gibt's die noch?
»Eine rebellische traditionelle Kultur«
Wie die Arbeiterklasse von den Armen zum Volk wurde
Das Gefühl, jederzeit ersetzbar zu sein
Ist die Arbeiterklasse rassistisch?
Eine Rhetorik, die spaltet. Ambivalenzen der Identitätspolitik
Schluss: »Man muss die Leute gernhaben«
Anmerkungen Misik, RobertRobert Misik, geboren 1966 in Wien, ist Journalist und politischer Schriftsteller. In der edition suhrkamp erschien zuletzt sein Essay Die falschen Freunde der einfachen Leute (es 2741), der mit dem Bruno- Kreisky-Preis für das Politische Buch 2019 ausgezeichnet wurde. »Der österreichische Journalist und Schriftsteller Robert Misik ist mit der seltenen Gabe ausgestattet, ganz ohne Schnörkel, aber dafür sehr viel klüger als die meisten zu schreiben.« Timo Feldhaus der Freitag 20190109



