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Description
Populismus ist ein vielgestaltiges Phänomen. Mal ist er rechts, mal links; mal artikuliert er Protest gegen offene Märkte, mal wendet er sich gegen Migration. Auch in der geografischen Verteilung zeigt er sich variantenreich: In Südeuropa dominiert der Links-, in Nordeuropa der Rechtspopulismus. Philip Manow entwickelt eine vergleichende Erklärung für dieses zunächst widersprüchlich erscheinende Bild. Den Ausgangspunkt bilden die jeweiligen wirtschaftlichen Wachstumsmodelle, die Verfasstheit von Arbeitsmarkt und Sozialstaat, kurz die jeweiligen Politischen Ökonomien. Es zeigt sich: Wer vom Populismus reden will, aber vom Kapitalismus nicht, landet immer nur bei Identitätspolitik - und wird dann unweigerlich selbst Partei im Streit.
VorwortPopulisten vs. Elite, Elite vs. Popu listen
Eine hitzige Debatte
Die Ungewaschenen
Was nun?
Der Populismus und die Politische Ökonomie der Globalisierung
Nord und Süd, Ost und West, links und rechts - Varianten des Populismus
Das südeuropäische Rendezvous mit der Globalisierung
Die europäische Verschärfung
Ein vergleichendes Erklärungsschema
Der Aufstieg der Rechtspopulisten in Deutschland
Wirtschaftliche Modernisierungsverlierer und kulturelle Abwehrreflexe
Wer wählt AfD? Datenlage und Hypothesen
Wer wählt AfD? Die Ergebnisse
Verteilungsgerechtigkeit und Protest
Die europäische Geografie des Populismus
Die vier Regime und die Varianz des Protests
Insider, Outsider, linker und rechter Protest: geografische Muster der Problemwahrnehmung und Varianten der Globalisierung
Lega und Movimento, Ukip und Brexit - Einzelbetrachtungen
Die Europaisierung des Populismus
Anmerkungen
Anhang
Literatur
Danksagung Philip Manow , geboren 1963, ist Politikwissenschaftler und Professor für Internationale Politische Ökonomie an der Universität Siegen. In der edition suhrkamp erschien zuletzt Unter Beobachtung. Die Bestimmung der liberalen Demokratie und ihrer Freunde (es 2796). »Die Politische Ökonomie des Populismus ist keine Apologie des Populismus. Was Manow zeigt, ist, dass man es weniger mit einer Krankheit als mit einem Symptom zu tun hat. Einem Symptom, das zeigt, wie schlecht man gewappnet ist für eine Globalisierung, von der man doch abhängig ist.« Mladen Gladic der Freitag 20190104



