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Description
(Text)
Dass Städte politische Räume sind, verrät bereits die Herkunft des Wortes Politik vom griechischen "polis". In Städten wird regiert und demonstriert, zuletzt in Kairo oder New York. In Städte wird aber auch investiert, Geld verwandelt sich in Häuser, in Wolkenkratzer und Vorortsiedlungen. Und schließlich ist Stadtplanung spätestens seit dem Umbau von Paris durch Georges-Eugènes Haussmann immer zugleich ein Instrument der politischen Kontrolle. All diesen Themen geht David Harvey in "Rebellische Städte" nach. Er befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Hochhausboom und Wirtschaftskrise, mit dem rasanten Wachstum chinesischer Städte und erkundet das emanzipatorische Potenzial urbaner Protestbewegungen wie "Occupy Wall Street" und "Recht auf Stadt".
(Table of content)
Vorwort: Henri Lefebvres Vision
Erster Teil: Das Recht auf Stadt
Das Recht auf Stadt
Die urbanen Wurzeln kapitalistischer Krisen
Die Erschaffung der urbanen Allmende
Die Kunst der Rente
Zweiter Teil: Rebellische Städte
Die Stadt für den antikapitalistischen Kampf zurückerobern
Bildnachweise
Anmerkungen
(Review)
»In seinem jüngsten, ... erschienenen Buch "Rebellische Städte" setzt er [David Harvey] sich auf in vielerlei Hinsicht inspirierende Weise mit der Stadt auseinander.« Barbara Eisenmann SWR 20130801
(Author portrait)
Harvey, DavidDavid Harvey, geboren in 1935, ist einer der einflussreichsten Sozialwissenschaftler der Gegenwart. Der überzeugte Marxist lehrte unter anderem in Oxford, an der Johns Hopkins University in Baltimore und an der London School of Economics. Er gilt als meistzitierter Geograf der Welt.Dincer, YaseminYasemin Dinçer, geboren 1983, studierte Literaturübersetzen und hat u.a. Rebellische Städte von David Harvey ins Deutsche übertragen.



