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Description
Eichs Gedichte sind Meldungen aus einer bedrohten Welt, Zeichen, und die Einbildungskraft hat sie chiffriert. Natur und Geschichte, Wirkliches und Erahntes trete zu überraschenden Konstellationen zusammen. Von einigen dieser Gedichte hat eine neue Entwicklung der deutschen Lyrik nach dem Kriege ihren Ausgang genommen.
Ende eines SommersTage mit Hähern
Waldblöße
Gegenwart
D-Zug München-Frankfurt
Der große Lübbe-See
Herrenchiemsee
Botschaften des Regens
Verlassene Alm
Mirjam
Westwind
Strandgut
Strand mit Quallen
Belagerung
Bach im Dezember
An einem Wintermorgen
Kleine Reparatur
Weg zum Bahnhof
Lemberg
Februar
Veränderte Landschaft
Andenken
Wo ich wohne
März
Reise
Es ist gesorgt
Behalte den Augenblick
In anderen Sprachen
Mittags um zwei
Frankisch-tibetischer Kirschgarten
Der Mann in der blauen Jacke
Die Pfarrersköchin
Kurz vor dem Regen
Im Sonnenlicht
Betrachtet die Fingerspitzen
Schuttablage
Briefstelle
Einsicht
Augenblick im Juni
Königin Hortense
Japanischer Holzschnitt
Ein Windstoß
Lesen im Gewitter
Tauben
Nahe bei Aachen
Ende August
Nachts
Himbeerranken Eich, GünterGünter Eich wurde am 1.Februar 1907 in Lebus an der Oder geboren. In den ersten Kinderjahren wechselte die Familie häufig den Wohnort. 1922 Übersiedelung nach Leipzig, dort Besuch des Nikolai-Gymnasiums. Nach seinem Abitur begann er ein Studium der Sinologie in Berlin. Ab 1927 veröffentlichte Eich - teils unter Pseudonym - erste Gedichte und Texte. 1932 brach er sein Studium ab und fing eine Laufbahn als freier Schriftsteller bei der Zeitung eines Freundes an. 1933 begann er, Hörspiele (auch mehrteilig) für verschiedene deutsche Rundfunkanstalten zu schreiben.1939 wurde er zur Luftwaffe als Kraftfahrer und Funker einberufen. Bei einem Luftangriff 1943 auf Berlin gingen fast alle seine Manuskripte verloren. Nach dem Krieg veröffentlichte er weiter Gedichte, Prosa, Drehbücher, vor allem aber Hörspiele. 1947 wurde er Mitglied der Gruppe 47, deren ersten Preis er 1950 bekam. 1953 Heirat mit Ilse Aichinger. Es erschien die erste Sammlung von Hörspielen bei Suhrkamp. Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden. In den sechziger Jahren unternahm Eich als inzwischen renommierter und vielfach ausgezeichneter Verfasser von Hörspielen etliche Lesereisen mit anschließenden Aufenthalten unter anderem im Nahen Osten, Asien und Teile Nordamerikas. 1963 übersiedelte er nach Salzburg. 1968 erhielt er den Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg. 1967 nahm er an der letzten Tagung der Gruppe 47 teil. Am 20. Dezember 1972 starb Eich nach langjähriger Krankheit in Salzburg.



