Historische Mitteilungen 34 (2023) : Demokratiegeschichte (Historische Mitteilungen)

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Historische Mitteilungen 34 (2023) : Demokratiegeschichte (Historische Mitteilungen)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783515138598

Description

Konzeptuell ist das Forschungsfeld "Demokratiegeschichte" im Fluss. Genau hier setzen die Beiträge in diesen "Historischen Mitteilungen" an und stellen Fundamentalthemen von "Demokratiegeschichte" ins Zentrum des Bandes. Die beteiligten Autor*innen kommen aus verschiedenen Fachdisziplinen - Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Architektur- und Kunstgeschichte.

Der Begriff "Demokratiegeschichte" bringt zur Geltung, dass die kritische Dekonstruktion (z. B. Jacques Derrida, Colin Crouch, Gerald Stourzh) der Geschichte der Demokratie beide bestimmte Artikel infrage stellt. "Demokratiegeschichte" findet sich auf allen Ebenen und in allen Kohärenzen ausbildenden Räumen (Gemeinde, Region, Staat, Staatengemeinschaften wie die EU oder "Kulturen"), sie reicht von individuellen Wegen zur und in der Demokratie bis hin zu globalgeschichtlichen Perspektiven. Wer sich hinein in das Feld "Demokratiegeschichte" führen lassen will, kommt mit der Lektüre der Beiträge ebenso auf seine/ihre Kosten wie Spezialist*innen der demokratiegeschichtlichen Forschung.

Markus A. Denzel ist seit 2002 Ordinarius für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Leipzig.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Internationale Handels- und Finanzgeschichte der vorindustriellen Zeit sowie Messen-, Banken- und Börsengeschichte vor 1914. Matthias Asche, geb. 1969, ist Außerplanmäßiger Professor für Neuere Geschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Nach dem Studium in Osnabrück, Wien und Rostock wurde er 1997 in Tübingen mit einer Arbeit zur Sozial- und Kulturgeschichte der Rostocker Studenten in der Frühen Neuzeit promoviert. 2003 erfolgte die Habilitation mit einer Arbeit zur Migrations- und Konfessionsgeschichte der Mark Brandenburg nach dem Dreißigjährigen Krieg. Forschungsschwerpunkte sind u.a. vergleichende Bildungs-, Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, sozial- und kulturhistorische Migrations- und Minderheitenforschung sowie vergleichende Reformations- und Konfessionsgeschichte im Alten Reich und in Alteuropa. Jürgen Elvert est professeur émérite d'histoire européenne à l'université de Cologne. Jan Kusber, geb. 1966, Promotion 1995 und Habilitation 2003 an der Chrisitian-Albrechts-Universität zu Kiel, seit 2003 Lehrstuhlinhaber für Osteuropäische Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Bildungsgeschichte im Zarenreich des 18. und 19. Jahrhunderts, Geschichte Russlands im Zeitalter der Revolutionen und polnisch- russische Wechselbeziehungen. Prof. Dr. Joachim Scholtyseck hat einen Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn inne. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Deutschen Kaiserreichs, die Geschichte von Faschismus und Nationalsozialismus sowie die Unternehmensgeschichte. Thomas Stamm-Kuhlmann ist seit 1996 Inhaber der Professur für Allgemeine Geschichte der Neuesten Zeit an der Universität Greifswald. Seine Forschungsgebiete umfassen die deutsche Zeitgeschichte im 20. Jahrhundert, die Geschichte Preußens seit dem 18. Jahrhundert, Wissenschaftsgeschichte und das Verhältnis von Biografie und Geschichte. Wolfgang Schmale war Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Wien. Er ist Mitglied der Academia Europaea, der European Academy of Sciences and Arts und des wissenschaftlichen Beirats des Hauses der Europäischen Geschichte. Zu seinen Forschungsgebieten zählen die Geschichte der Menschenrechte und der Demokratie, Europa und die Europäische Union, die Aufklärung und deren Erbe sowie das Digitalzeitalter.

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