Lachen und Verlachen : Komik und Satire in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert (Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte - Beihefte)

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Lachen und Verlachen : Komik und Satire in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert (Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte - Beihefte)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783515137584

Description

Humor, so scheint es, ist kein Spaß - jedenfalls nicht immer und nicht für alle. Der mörderische Anschlag auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo aus dem Jahr 2015 hat dies nur allzu deutlich werden lassen. Namen wie Lisa Eckart, Dieter Nuhr und Jan Böhmermann, Dave Chapelle aus den USA oder Dieudonné M'bala M'bala aus Frankreich - so unterschiedlich die Personen und ihr Humor auch sind - stehen für Auseinandersetzungen, in denen es um weit mehr als um vermeintliche "Grenzen der Komik" geht. Vielmehr kulminieren hier essentielle gesellschaftliche Debatten über Geschlechterordnungen, um kulturelle Unterschiede in Migrationsgesellschaften über die Bedeutung von Religion, über sexuelle Selbstbestimmung und anderes mehr. Der vorliegende Band knüpft an diese Debatten an und gibt ihnen eine historische Tiefendimension: In der Frage, worüber gelacht und wer verlacht wurde, so die These des Bandes, spiegelten sich auch in der Vergangenheit immer wieder gesellschaftliche Debatten, in denen es nicht nur um subversive Kritik, sondern auch um Dominanzverhältnisse und Normvorstellungen ging. Jörg Requate ist seit 2015 Professor für die Geschichte Westeuropas an der Universität Kassel. Nach seinem Studium an den Universitäten in Bielefeld und in Freiburg wurde er an der FU Berlin promoviert und an der Universität Bielefeld habilitiert. Die Historikerin Carina Gabriel-Kinz studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte an der Universität Kassel. Seit 2019 arbeitete Gabriel-Kinz im DFG-Projekt "Grenzen des Komischen? Satire und gesellschaftlicher Wandel in Deutschland und Frankreich am Beispiel der Zeitschriften pardon/Titanic und Hara-Kiri / Charlie Hebdo (1960/62-2017)", in dessen Rahmen sie ihre Dissertation verfasste (2024) und verschiedene Aufsätze zum Thema publizierte.

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