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Description
Die deutsche Revolution von 1918/19 ist eine Enttäuschung. Sie ist eigentlich auch gar keine Revolution. Zumindest ist sie im Geschichtsbewusstsein der Deutschen nie als solche angekommen. Das liegt an ihrer Überlieferung. Schon die historischen Zeitgenossen von 1918/19 haben sich schwer getan, sie als "Revolution" zu bezeichnen oder gar zu erzählen. Der Revolutionsbegriff ist unter ihnen nicht mehrheitsfähig und integrativ gewesen. Wie sie die Geschehnisse vor ihren Augen wahrgenommen, sie bezeichnet, sie erzählt und sich dabei mit dem Leitbegriff "Revolution" auseinandergesetzt haben, wird im vorliegenden Buch beleuchtet. Es schafft eine neue Perspektive und ein neues Verständnis für die Gründungsgeschichte der Weimarer Republik. Martin Platt studierte Geschichte in Jena, Berlin, Nancy, Bonn, Dublin und Potsdam. Er war Teil des Jenaer Forschungskollegs "Das demokratische Gewaltmonopol in der Weimarer Republik, 1918-1924" und wurde schließlich an der Universität Potsdam promoviert. Er ist im IT-Projektmanagement tätig und leitet Seminare in der historischen Erwachsenenbildung.
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