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Description
Eltern, die ein Kind verloren haben, sind in der Folgeschwangerschaft von ambivalenten Gefühlen und Verunsicherung belastet. In einer Therapie benötigen diese Eltern empathisches Verstehen und sensible Begleitung. Wie gehen Betroffene mit Angst, Trauer und Schuldgefühlen um? Welche psychischen Störungen können sich entwickeln? Wie können Klient:innen Unverständnis oder verletzenden Bemerkungen des Umfelds begegnen? Dieses Buch hilft therapeutisch tätigen Personen, Eltern in einer Folgeschwangerschaft zu unterstützen. Hilfreiche Therapie-Tools, Kommunikationsstrategien und Ressourcenorientierung werden beschrieben. Für die Betroffenen werden u.a. Skillslisten und Checklisten online bereitgestellt. InhaltVorwort. 81 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand. 111.1 Definitionen. . 11Fehlgeburt. . 11Auffällige Pränataldiagnostik. . 12Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation. . . . . . . . . . 14Totgeburt, stille Geburt und perinataler Kindstod. . . . . . . . . . . . . . . . . 161.2 Psychosoziale Folgen von frühem Kindsverlust. . 17Psychische Merkmale von Folgeschwangeren. . 19Körperliche Merkmale von Folgeschwangeren. . 21Belastete Schwangerschaften. . 211.3 Therapieansätze. . 23Allgemeine Trauerinterventionen. . 23Psychotherapie nach Schwangerschaftsverlust. . 242 Kindsverlust und Folgeschwangerschaft im Zeitverlauf. 282.1 Phase des Schocks. . 282.2 Aufbrechen der Emotionen. . 312.3 Desorientierung und Suche. . 332.4 Neuer Selbst- und Weltbezug. . 342.5 Der Wunsch nach einem weiteren Baby. . 362.6 Das erste Trimester. . 382.7 Das zweite Trimester. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 402.8 Das dritte Trimester. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 432.9 Das Folgekind ist da. . 442.10 Rückblick. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 463 Anamnese und Diagnostik. 483.1 Trauer und anhaltende Trauerstörung . 50Trauer. . 50Anhaltende Trauerstörung. . 513.2 Depression. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................................553.3 Posttraumatische Belastungsstörung. . 573.4 Angststörungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................................583.5 Zwangsstörungen. . 594 Typische Problemfelder und Behandlungsstrategien. 604.1 Trauer. . 604.2 Ängste. . 66Verhaltensanalyse als Basis der Interventionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................66Validierende Kommunikation. . 72Kontakt zum Folgekind. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................................73Achtsamkeit und Imagination. . 74Emotionsregulation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .........................................77Ressourcenorientierung. . 79Körperorientierte Therapieansätze. . 794.3 Schuldgefühle und Kontrollüberzeugungen. . 814.4 Scham und Scheitern. . 864.5 Neid. . 874.6 Das soziale Umfeld. . 89Die Partnerschaft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...........................................89Lebende Geschwisterkinder. . 92Freunde und Familie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................................95Arbeitsstelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...............................................974.7 Stationäre Behandlung und Medikamente. . 1004.8 Weitere Unterstützung in der Folgeschwangerschaft. . 102Die Gynäkologin. . 102Die Hebamme. . 103Selbsthilfegruppen. . 105Heimmonitoring. . 1064.9 Ablauf der Folgeschwangerschaft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .............................108Kommunikation mit dem medizinischen Personal. . 108Umgang mit Komplikationen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................110Planung der Geburt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................................1115 Abschließende Gedanken . 115Materialien für Therapie und Beratung. 117Übersicht. . 117Mater Dipl.-Psych. Ines Fuchs ist als psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) in der Privatambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz sowie in eigener Praxis tätig. Als Supervisorin und Dozentin ist sie an der Ausbildung angehender Psychotherapeut:innen und Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie beteiligt.



