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Description
Gewalt bei Kindern und Jugendlichen stellt auch psychomotorische Fachkräfte vor große Herausforderungen. Dabei bietet gerade die Psychomotorik eine Vielzahl von geeigneten Präventionsansätzen.Theoretisch fundiert zeigt der Autor im ersten Teil des Buches auf, wie eng Emotionen und Handlungen sowohl nach psychomotorischem Verständnis als auch bei der Entstehung von Gewalt miteinander verbunden sind.Auf dieser Wissensgrundlage bietet der zweite Teil Fachkräften zahlreiche praktische Impulse zur Planung, Umsetzung und Reflexion psychomotorischer Settings in der gewaltpräventiven Arbeit mit Heranwachsenden.Zusätzlich stehen Online-Materialien für die praktische Arbeit zur Verfügung. InhaltEinleitung 81 Gewaltprävention - Theoretische Grundlagen 131.1 Argumente für eine psychomotorische Gewaltprävention 131.2 Begriffsklärungen 161.2.1 Der Gewaltbegriff 171.2.2 Der Aggressionsbegriff 191.2.3 Der Begriff der Aggressivität 231.2.4 Die Begriffe Mobbing und Bullying 241.2.5 Die Begriffe Kriminalität und abweichendes Verhalten 251.3 Erklärungsmodelle der Entstehung von Gewalt 271.3.1 Die Theorie Sozialer Desintegration (Sozialstrukturelle Perspektive) 281.3.2 Der Kreislauf von Gewalt und Missachtung (Mikrosoziologische Perspektive) 311.3.3 Gewalt als Form der "produktiven Realitätsverarbeitung" (Sozialisationstheoretische Perspektive) 351.3.4 Das allgemeine Aggressionsmodell (Integrative Perspektive) 381.4 Gewaltprävention zwischen Programmatik und individueller Entwicklungsbegleitung 411.4.1 Der Begriff der Prävention 411.4.2 Prävention als Beteiligung, Befähigung und Empowerment 431.4.3 Das Modell zur Evidenzbasierung von Interventionsmaßnahmen 442 Psychomotorische Gewaltprävention - Theoretische Grundlagen 472.1 Die Begriffe Psychomotorik und Motologie 472.2 Menschenbild und Ziele der psychomotorischen Gewaltprävention 492.3 Körper - Leib - Zwischenleibliche Resonanz 532.4 Verkörpertes Modell von Emotionen 572.5 Bedeutungsdimensionen von Bewegung 602.6 Systemische Perspektiven 612.7 Entwicklungstheoretische Grundlagen 653 Praxis der psychomotorischen Gewaltprävention - Professionelles Handeln begründen 683.1 Psychomotorisches Verstehen und psychomotorischer Dialog 683.2 Die Bedeutung des Spiels 743.3 Die Bedeutung von Grundbedürfnissen 753.4 Wirkfaktoren der psychomotorischen Gewaltprävention 803.5 Prinzipien der psychomotorischen Gewaltprävention 874 Praxis der psychomotorischen Gewaltprävention - Prozesse gestalten 934.1 Klärung von Anlässen, Anliegen und Aufträgen 934.2 Psychomotorische Diagnostik 974.3 Planung und Konzeption 1014.3.1 Angebote für Familien 1014.3.2 Angebote für Gruppen 1064.3.3 Angebote für Individuen 1084.4 Beziehung und Stabilität, Auseinandersetzung mit Entwicklungsthemen und Re-Stabilisierung 1105 Praxis der psychomotorischen Gewaltprävention - Erfahrungssituationen gestalten 1135.1 Leitfragen und Gestaltungselemente 1135.1.1 Leitfragen 1135.1.2 Prinzipien der körperpsychotherapeutischen Praxis als Gestaltungselemente 1155.1.3 Reflexive Leiblichkeit: Zum Verhältnis von Erleben und Reflexion 1215.2 Themenfelder der psychomotorischen Gewaltprävention 1255.2.1 Erfahrungssituationen zum Spannungsfeld von Leib-Sein und Körper-Haben 1265.2.2 Erfahrungssituationen zum Spannungsfeld von Autonomie und Zugehörigkeit 1435.3 Auseinandersetzung mit der materialen und räumlichen Welt: Das Spannungsfeld von Kontrolle und Unverfügbarkeit 168Ausblick 172Literatur 174Sachregister 182 Prof. Dr. Holger Jessel ist Diplom-Motologe und lehrt Psychomotorik in sozialpädagogischen Handlungsfeldern an der Hochschule Darmstadt. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die psychomotorische Gewaltprävention und der Umgang mit herausfordernden Situationen.



