Die Reichsstadt Frankfurt als Rechts- und Gerichtslandschaft im Römisch-Deutschen Reich (bibliothek altes Reich)

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Die Reichsstadt Frankfurt als Rechts- und Gerichtslandschaft im Römisch-Deutschen Reich (bibliothek altes Reich)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版/ページ数 303 p.
  • 商品コード 9783486579109

Description

Gegenstand dieses Tagungsbandes ist der Frankfurter Ausschnitt des Alten Reichs als Bestandteil und Beispiel eines polyzentrischen, territorien- und herrschaftsübergreifenden Rechtsraums. Die in der Reichsstadt vorhandenen Spannungen und Wechselbeziehungen werden im Mikrokosmos der Rechts- und Gerichtslandschaft anschaulich abgebildet durch die Untersuchung städtischer Gerichte und das Verhältnis der Stadt und seiner Bürger zu Reichskammergericht, Reichshofrat und zu auswärtigen Juristenfakultäten. Gefragt wird, wie die Reichsstadt mit kaiserlichen Residenten bei innerstädtischen Konflikten umging und in welcher Beziehung der Oberrheinische Reichskreis zu Frankfurt stand. Neben der Betrachtung der Reichsstadt als Prozesspartei werden die Liquidation einer Handelsgesellschaft, die religiös begründete Autonomie der jüdischen Gemeinde und der Exilkirchen, aber auch das Zunfthandwerk untersucht. Beiträge von: Anja Amend, Robert Brandt, Hartmut Bock, Andreas Gotzmann, Thomas Lau, Gabriele Marcussen-Gwiazda, Michael Müller, Eva Ortlieb, Gudrun Petasch, Robert Riemer, Michael Rothmann, Gabriela Schlick-Bamberge, Jörg Seiler 1;Inhalt;6
2;Vorwort;8
3;Recht und Gericht im frühneuzeitlichen Frankfurt zwischen der Vielfalt der Vormoderne und der Einheit der Moderne;10
4;Gerichtsforen;16
4.1;Die Audienzen des Jüngeren Bürgermeisters in der Reichsstadt Frankfurt am Main. Ein Untergericht als Spiegel des reichsstädtischen Alltagslebens im 18. Jahrhundert;16
4.2;Die Insinuation von Privilegien an Reichskammergericht, Reichshofrat und Kaiserlichem Hofgericht zu Rottweil, um sie zue schützen und handt zu haben ;40
4.3;Frankfurt vor dem Reichshofrat;58
4.4;Die Inanspruchnahme von Juristenfakultäten in der Frankfurter Rechtsprechung. Zur Rolle der Spruchkollegien auf territorialer Ebene und ihre Bedeutung für das Reich;78
4.5;Diplomatie und Recht die Rolle des kaiserlichen Residenten bei innerstädtischen Konflikten in den Reichsstädten der Frühen Neuzeit;98
4.6;Die Reichsstadt Frankfurt am Main als Kur- und Oberrheinische Kreishauptstadt im 17./18. Jahrhundert;108
5;Justiznutzung durch Einzelne oder Korporationen;140
5.1;Die Reichshofratsprozesse des Deutschen Ordens gegen die Stadt Frankfurt;140
5.2;Die Liquidation der Juwelenhandlung des Daniel de Briers in Frankfurt am Main. Ein Beitrag zu konsensualen Konfliktlösungsstrategien bei Handelsstreitigkeiten im nordwesteuropäischen Kontext ;166
5.3;Im Spannungsfeld externer und interner Machtfaktoren. Jüdische Gerichtsbarkeit im frühneuzeitlichen Frankfurt am Main ;186
5.4; Zur Ehre Gottes, zum ewigen Heil und zur Ordnung in unseren Kirchen ... . Alltag und Grenzen reformierter Selbstverwaltung in Frankfurt um 1650 ;218
5.5;Die Grenzen des Sagbaren und des Machbaren. Anmerkungen zur Rechtsgeschichte des Frankfurter Zunfthandwerks während der Frühen Neuzeit;248
5.6;Hamburg und Frankfurt vor demReichskammergericht. Ein Vergleich unter besonderer Berücksichtigung der Handels- und Handwerksprozesse;266
5.7;Schulden vor Gericht: Die Frankfurter Messegerichtsbarkeit und der Messeprozess in Mittelalter und beginnender Früher Neuzeit ;286 Anja Amend-Traut, geboren 1966, ist Privatdozentin. Sie hat die Lehrbefugnis in Bürgerlichem Recht, Deutscher Rechtsgeschichte, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung. Zurzeit ist sie als Lehrstuhlvertretung am Institut für Rechtsgeschichte der Universität Frankfurt/Main tätig. Anette Baumann, geboren 1963, ist Leiterin der Forschungsstelle der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung in Wetzlar. Stephan Wendehorst ist Historiker am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien. Steffen Wunderlich, geboren 1976, ist Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt/Main. "Das Fehlen der genannten Aspekte soll jedoch nicht den Wert dieses Bandes schmälern, der die Vielgestaltigkeit und die Überschneidungen der verschiedenen Rechtsverhältnisse und Gerichtsinstitutionen aufzeigt und einen wichtigen Anstoß für die Forschung liefert [...]." Michael Matthäus, sehepunkte

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