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Description
Die internationalen Beziehungen werden im Zuge der Globalisierung komplexer und für jedes einzelne Land immer wichtiger. Die Grenzen zwischen Innen- und Außenpolitik lösen sich auf, und die Zahl der außenpolitischen Akteure nimmt zu. Gleichzeitig gibt es im Zeitalter der Internets ein unübersehbares und zunehmend kurzlebiges Informationsangebot, dessen Verlässlichkeit der Einzelne immer schwerer überprüfen kann.
Das seit 50 Jahren fortlaufend erscheinende Jahrbuch Internationale Politik schließt hier eine Lücke. Es gibt regelmäßig für den jüngst zurückliegenden Zweijahreszeitraum einen strukturierten, zuverlässigen und bewertenden Überblick über die weltpolitischen Ereignisse. Adressaten sind die Fachöffentlichkeit und die in Deutschland an Außenpolitik, internationalen Beziehungen und dem Weltgeschehen Interessierten.
In jeder Ausgabe des Jahrbuchs werden die Geschehnisse in (aus deutscher Perspektive) wichtigen Ländern und Regionen sowie deren Außenpolitik und internationale Beziehungen dargestellt und analysiert. Besonderes Gewicht wird auf die Verflechtung Deutschlands in die internationalen Beziehungen gelegt. Dabei bemüht sich das Jahrbuch um eine verständliche Sprache und eine präzise Darstellung.
Aus dem Inhalt:
Der 26. Band der Jahrbücher enthält 39 Beiträge. Im Mittelpunkt stehen die Bemühungen der USA um eine neue Weltordnung. Den Beiträgen über den Krieg zum Sturz des irakischen Regimes, die Innenpolitik und die Präsidentschaftswahlen in den USA und die Reaktionen der Welt auf die US-Außenpolitik ist daher ein eigenes Kapitel gewidmet.
Der Nahe und Mittlere Osten bildet ein zweites Schwerpunktthema. Hier werden der Konflikt zwischen Israel und Palästina, die schwierigen Bemühungen um eine Nachkriegsordnung in Irak, die Stabilisierung von Afghanistan und die Gratwanderung der gesamten Region zwischen Reform und Beharrung behandelt.
Im Kapitel über globale Probleme werden die Ausbreitung des Terrorismus und die weltweite Dynamik von Rüstung und Abrüstung analysiert, außerdem die Bemühungen um internationalen Herausforderungen wie Infektionskrankheiten, Umweltprobleme oder grenzüberschreitende Wanderungen.
Das Kapitel über Weltwirtschaft verdeutlicht, wie dynamisch sich der Welthandel im Berichtszeitraum entwickelt hat, wie stockend aber die Verhandlungen um Reformen der Welthandelsordnung im Rahmen der Doha-Runde verliefen, und wie sich die regionalen Entwicklungsunterschiede vergrößert haben.
Das Europa-Kapitel stellt die Erweiterung und Vertiefung der EU und die mühsame Gestaltung einer europäischen Außen- und Sicherheitspolitik in den Mittelpunkt, ergänzt durch einen Überblick über die deutsche Außenpolitik im Berichtszeitraum und über die innen- und außenpolitische Entwicklung wichtiger europäischer Länder und Regionen.
Der weltpolitische Überblick wird ergänzt durch Regionalkapitel. Im Afrikakapitel erfahren die Entwicklungen in Nordafrika und in West- und Ostafrika besondere Aufmerksamkeit. Das Amerikakapitel enthält Darstellungen und Analysen zur Entwicklung in Mittel- und Südamerika und zur Rolle der Region in den internationalen Beziehungen. Das Jahrbuch wird abgerundet durch ein umfangreiches Kapitel über Asien mit Beiträgen über China, Japan, Korea, Indien, Pakistan, Südostasien und Zentralasien.
Pressestimmen
"Für den Experten ist dieses Buch ein gutes Nachschlagewerk, es kann aber auch dem an der internationalen Politik interessierten Laien als Lektüre und Grundlagenwissen empfohlen werden." A. Stupka in Österreichische Militärische Zeitschrift 2007 Heft 6
Dieser Band des Jahrbuchs enthält 39 Beiträge. Im Mittelpunkt steht die Weltmachtrolle der USA. Dabei werden die amerikanischen Bemühungen um eine neue Weltordnung ebenso dargestellt und analysiert wie der Krieg zum Sturz des irakischen Regimes, die Innenpolitik und die Präsidentschaftswahlen in den USA sowie die Reaktionen der Welt auf die amerikanische Außenpolitik. Ein zweites Schwerpunktthema ist der Nahe und Mittlere Osten, insbesondere der Konflikt zwischen Israel und Palästina, die schwierigen Bemühungen um eine Nachkriegsordnung in Irak und um eine Stabilisierung in Afghanistan sowie die Gratwanderung der gesamten Region zwischen Reform und Beharrung. 1;Inhalt;6
2;In memoriam Dr. Wolfgang Wagner;14
3;Vorwort;16
4;Abkürzungen;22
5;I Die USA als dominierende Weltmacht;26
5.1;Die amerikanische Bemühungen um eine neue Weltordnung;26
5.2;Der Krieg zum Sturz des irakischen Regimes;36
5.3;Innenpolitik und Präsidentenwahl in den USA;46
5.4;Reaktionen der Welt auf die Aussenpolitik der USA;58
6;II Krisen im nahen und mIttleren Osten;68
6.1;Der Konflikt zwischen Israel und Palästina;68
6.2;Das Ringen um eine Nachkriegsordnung in Irak;78
6.3;Der Nahe und mittlere Osten zwischen Reform und Beharrung;88
6.4;Afghanistan zwischen Wiederaufbau und Destabilisierung;102
7;III Globale Probleme;112
7.1;Der internationale Terrorismus und seine Bekäpfung;112
7.2;Globalsicherheit: Rüstungsdynamik und Kontrollblockaden;124
7.3;Die Globalisierung von Infektionskrankheiten;134
7.4;Fortschritte und Krisen in der internationalen Umweltpolitik;144
7.5;Migration- Entwicklungstrends und neue Formen der Zusammenarbeit;152
8;IV Weltwirtschaft und internationale Finanzen;160
8.1;Das Welthandelssystem: zwischen Cancún und Hongkong;160
8.2;Der Weltwirtschaftliche Aufschwung;168
8.3;Weltfinanzsystem: deutliche Erholung, aber wachsende Ungleichgewichte;178
8.4;Kooperation und Konkurrenz in der Luft- und Raumfahrt;186
9;V Europa;194
9.1;Die Erweiterung und Vertiefung der europäischen Union;194
9.2;Dynamisch aus der Krise? Die Aussen- und Sicherheitspolitik der EU;206
9.3;Deutsche Aussenpolitik in der Krise;216
9.4;Entwicklungen im ehemaligen Jugoslawien;228
9.5;Die Türkei im politischen Umbruch;238
9.6;Russland: Demokratiedefizit als aussenpolitisches Handikap?;246
9.7;Belarus und die Ukraine;258
9.8;Krisenregion Kaukasus;266
10;VI Afrika;276
10.1;Entwicklungen im grossen Maghreb und Sudan;276
10.2;Westafrika;288
10.3;Ost- und Zentralafrika;298
10.4;Das südliche Afrika;308
11;VII Mittel- und Südamerika;316
11.1;Mexiko, Zentralamerika und Karibik- neue Krisen und begrenzte Handlungskompetenz;316
11.2;An den Länder zwischen Polarisierung und fragiler Stabilisierung;324
11.3;Ein südamerikanischer Gegenpol zu den USA unter brasilianischer Führung?;334
12;VIII Asien;344
12.1;Die chinesische Aussen- und Sicherheitspolitik;344
12.2;Japan vor grossen Reformen;358
12.3;Die koreanische Halbinsel;368
12.4;Indien;376
12.5;Pakistan- Konsolidierung einer neuen Aussenpolitik;382
12.6;Südostasien im Zeichen widerspruchlicher Entwicklungen;388
12.7;Zentralasien zwischen zarter Demokratien und mächtigem Staat;398
13;Anhang;408
13.1;Literaturhinweise;408
13.2;Personenregister;431
13.3;Sachregister;434
13.4;Autoren;446 Eberhard Sandschneider ist Leiter des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. "Für den Experten ist dieses Buch ein gutes Nachschlagewerk, es kann aber auch dem an der internationalen Politik interessierten Laien als Lektüre und Grundlagenwissen empfohlen werden." A. Stupka in Österreichische Militärische Zeitschrift 2007 Heft 6



