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Description
Die Phänomenologie und die sprachanalytische Philosophie basieren auf unterschiedlichen methodischen Ansätzen und gelten daher häufig als unvereinbar: Während die eine das Bewusstsein analysiert, richtet die andere ihren Fokus auf die Sprache. Eric Ebner zeigt, dass sich beide Ansätze im Hinblick auf die Analyse von Wahrnehmungsgehalten produktiv miteinander verbinden lassen. Die phänomenologische Stärke in der Analyse der Wahrnehmung wird dabei mit einer methodisch primären Orientierung an Sprache verknüpft. Im Zentrum steht die These, dass Wahrnehmungsgehalte durch die Verbindung der inferentialistischen Philosophie Robert B. Brandoms mit den phänomenologischen Ansätzen Edmund Husserls und Aron Gurwitschs als materielle Inferenzen rekonstruiert werden können. Dadurch wird nicht nur eine Verbindung zwischen zwei philosophischen Traditionen hergestellt, sondern zugleich das Konzept der materiellen Inferenz systematisch erweitert und eine Alternative zu einer gegenstandsorientierten Interpretation des Horizontbegriffs bei Husserl ausgearbeitet. Die These wird problemorientiert aus den Ansätzen Brandoms und Husserls entwickelt und im Kontext phänomenologischer Debatten diskutiert.



