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Description
Wie hängt menschliches Selbstbewusstsein mit Fragen der Metaphysik und philosophischen Methodologie zusammen? In "Artikulierte Einheit" argumentiert Jens Pier, dass Kant eine ingeniöse und radikale Antwort gibt: Selbstbewusstseinsphilosophie und Metaphysik sind ein und dasselbe, sofern Metaphysik kritisch durchgeführt wird. Im Zuge dieser Einsicht legt Kant außerdem die zugrundeliegende Einheit zweier methodologischer Ansätze dar, die heute meist als gegensätzlich angesehen werden: Seine artikulierte Einheit des selbstbewusst-rezeptiven Erkenntnisvermögens, in dem alles Denken und alle Metaphysik wurzeln, ist systematisch und diagnostisch zugleich. Aus diesem Gedanken lässt sich ein Leitbild für das philosophische Nachdenken über Endlichkeit, Vernunft, reine Begriffe, transzendentalen Idealismus, die Grenzen der Intelligibilität, göttliche Transzendenz und den menschlichen Standpunkt gewinnen. "Artikulierte Einheit" entwickelt diese Auffassung der Philosophie in Auseinandersetzung mit der Kantforschung, der analytischen Metaphysik und Metaphilosophie, dem Wittgensteinianismus und dem Neuhegelianismus."Ein bedeutender Beitrag zur Kantforschung und darüber hinaus." Andrew Stephenson, Ludwig-Maximilians-Universität München"Ein großes Lesevergnügen." Dina Emundts, Freie Universität Berlin"The merit of Pier's book is thus to offer an account of the articulated unity of objective thought from the only non-dogmatic position from which philosophical thinking can begin: itself." G. Anthony Bruno, Royal Holloway, University of LondonPier's book offers " a transformation of our understanding of the limits of metaphysics that allows us to see Kant as arguing that to know the limits of our finite capacity for thought is simply to understand ourselves as finite rational beings." Karl Schafer, University of Texas at Austin



