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Description
Lina Muzur erhält 33 Sprachnachrichten von Frauen, die in der Mitte des Lebens stehen - eine moderne Bestandsaufnahme einer ganzen Generation und ein kollektives Porträt weiblicher Realität. Wie leben Frauen heute? Wie gehen sie um mit Schicksalsschlägen, dem gesellschaftlichen Wandel, dem Älterwerden, der Erschöpfung? Dies ist der Versuch einer Bestandsaufnahme, in der die Frauen selbst zu Wort kommen. Frauen, die wütend sind, die alleinerziehend sind, die ihre Heimat verloren haben, ihre Eltern, ihre Nerven. Sie haben kleine oder große Kinder, die sie lieben, aber sie sind zerrissen. Es geht ihnen gut, sagen sie. Sie hatten Glück im Leben, sagen sie. Sie brauchen ihre Freundinnen mehr denn je, sagen sie. 33 Sprachnachrichten von Frauen, die in der Mitte des Lebens stehen, in denen sie offen, intim und halb anonym über all das sprechen, was man mal abfällig Frauenprobleme nannte. Ein Chor weiblicher Stimmen, der unbeschönigt und radikal zeigt, wo eine ganze Generation steht. Lina Muzur, geboren 1980 in Sarajevo (Bosnien Herzegowina), ist seit 2019 Verlagsleiterin von Hanser Berlin und war von 2016-2025 Teil des Redaktionskollektivs 10nach8 bei Zeit Online, wo sie selbst Kolumnen schrieb. Unter anderem erschien von ihr als Herausgeberin "Sagte sie. 17 Erzählungen über Sex und Macht" (2018). »Es ist ein nachdenkliches Buch, das daran erinnert, was es zu bewahren und anzustreben gilt: die Liebe zu den Kindern, zu den Gefährten und Gefährtinnen, die Aussöhnung mit der eigenen Unvollkommenheit, den Wunsch nach Selbstentfaltung und die Möglichkeit, sich zu verbinden, um die Gesellschaft und unsere Lebensbedingungen mitgestalten zu können.« Ruth Asseyer, kulturport.de, 25.2.26 »In diesem polyphonen Chor gewinnen vermeintliche 'Frauenprobleme' allgemeine Gültigkeit. So plädiert das von Lina Muzur herausgegebene Buch dafür, Tabus zu brechen, einander zuzuhören und im Austausch mit anderen zu lernen, jenseits von Geschlechterrollen.« Theresa Hannig, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.2.26 »Ein Buch, das mich nicht einfach ausliest und wegstellt, sondern eins, das man behält, um in unterschiedlichen Lebensphasen immer wieder zurückkommen zu können.« Amanda Andreas, WDR Westart, 31.1.26 »Es ist ein Porträt einer Generation von Frauen, die sich schlau, reflektiert und manchmal auch lustig existenzielle Fragen stellen. Anders als der Titel vermuten lässt, ist 'Frauenprobleme' kein Buch nur für Frauen.« Marelne Giesecke, tip, Ferbuar 2026



