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Description
Hinter der perfekten Idylle lauert die »Tradwife«-Szene - Hannah Lühmanns Roman über ein virales Thema und den Rechtsruck in unserem LandAls Jana mit ihrer Familie aufs Land zieht, merkt sie schnell: Hier gelten andere Regeln. Hinter der bürgerlichen Fassade lauert ein höchst problematisches Weltbild, wie selbstverständlich wird hier AfD gewählt. Auch Janas charismatische Nachbarin Karolin hat sich ganz der Rolle als Hausfrau und Mutter verschrieben. Je mehr Zeit Jana mit Karolin verbringt, desto klarer wird ihr, dass sie auf eine sehr zeitgemäße Weise ultrakonservativ ist - sie kämpft als »Tradwife« im Namen der Tradition gegen alles, wofür Jana eigentlich steht. Jana versucht, sich gegen ihre Faszination zu wehren, und ertappt sich doch immer wieder bei dem verstörenden Gedanken, dass sie Karolin um ihr Leben beneidet ... Hannah Lühmann, geboren 1987, hat Philosophie in Berlin und Paris studiert. Sie schrieb unter anderem für die "Süddeutsche Zeitung", die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Die Zeit". Von 2014 bis 2025 war sie als leitende Redakteurin im Kulturressort bei der "Welt" und "Welt am Sonntag" tätig. Hannah Lühmann lebt als freie Journalistin mit ihrer Familie in Berlin. "Lühmanns Roman verstört auf produktive Weise. Packend erzählt sie von den Widersprüchen des Liberalismus und von den Abgründen, die der Traum von einem konfliktfreien Leben freilegt." Svenja Flaßpöhler, Philosophie Magazin, Ausgabe 01/2026 "Hannah Lühmann geht mit einem großen Gespür für Ambivalenzen zu Werke. (...) Ein sehr intelligenter Roman: Er ist eingebettet in ein größeres Bild der Gesellschaftsbeobachtung - eine analytisch kluge Beobachtung, weil er sich zu den politischen Inhalten keineswegs affirmativ verhält, sondern vielmehr versucht, alles, was in unserer Gegenwart am Gären ist, in eine Erzählung zu verwandeln. Hannah Lühmann schreibt mit hellseherischer Antizipationsgabe hinein in den sogenannten 'Vibe Shift'". Ijoma Mangold, ZEIT-Podcast "Die sogenannte Gegenwart", 13.10.2025 "Protagonistin Jana fungiert als Sinnbild für viele 'ganz normale' Frauen, in denen das Potenzial schlummert, sich zu radikalisieren. Was Hannah Lühmann meisterhaft gelingt, ist der Aufbau einer bedrohlichen Atmosphäre, die ihren Roman spannend wie einen Krimi macht, bis sich das Tradwife-Dasein als surreale Horrorshow entpuppt." Inga Barthels, Tagesspiegel, 04.09.2025 "Heimat ist nicht nur ein Roman über rückschrittliche Tradwives, sondern will menschliche Abgründe und Machtlosigkeit ergründen. Lühmanns Faszination für Irrationales und Dunkles manifestiert sich im Roman ästhetisch. Gekonnt spielt die Autorin mit den verschiedenen Ebenen. Die atmosphärische Dichte, die so entsteht, lässt Heimat stellenweise wie einen Thriller wirken." Anna Weiß, Der Spiegel, 20.08.2025 "Ein bemerkenswert vergnügliches Buch!" Aurelie von Blazekovic, Süddeutsche Zeitung, 29.11.2025 "Hannah Lühmann beleuchtet die Sehnsucht nach klaren Geschlechterrollen und einem traditionellen Familienbild. Das Leben als Tradwife ist mehr als bloße Idylle - es ist ein politisches Statement und zugleich die zeitgemäße Verführung zurück in ultratraditionelle Abhängigkeiten. 'Heimat' erzählt eine klassische Radikalisierungsgeschichte: denn hinter der Fassade der charmanten Backfee entpuppt sich Karolin als knallharte, neurechte Influencerin." Jo Schück, ZDF aspekte, 05.09.2025 "Mit ihrer Darstellung des Tradwife-Phänomens gelingt der Autorin eine erschreckend präzise Abbildung der Gegenwart." Lea Hagmann, Neue Zürcher Zeitung, 29.11.2025 "Trotz brisanter Themen wie Tradwives, AfD-Sympathien oder religiöser Unterwürfigkeit kann man diese Geschichte in einem Zug durchlesen. Vielleicht auch gerade deswegen." Katharina Rustler, Der Standard, 29.11.2025 "Ein scharf beobachteter Roman über Sehnsucht, Selbsttäuschung und gesellschaftliche Regression." Marie-Luise Goldmann, Welt am Sonntag/Literarische Welt, 12.10.2025 "Der Roman entwickelt seinen Sog dadurch, dass er ein alltägliches Mosaiksteinchen neben das nächste setzt. Die Selbstaufgabe dieser Frau wächst mit einer inneren Logik, die etwas Unheimliches und Erschütterndes hat. Was Lühmann schafft, ist, eine emotionale Nähe herzustellen zu der diffusen Mischung aus Überforderung und Sehnsucht nach Sicherheit, die bei Radikalisierung eine Rolle spielt." Susanne Lang, rbb radio 3, 04.09.2024 "Ein Buch, das man lesen sollte." NDR DAS!, 05.10.2025 "Hannah Lühmann taucht in die unheimliche Welt der Tradwives ab. Dabei ist es die Anti-Entwicklung der Protagonistin, die den Grusel in diesem Roman ausmacht. Dass eine eigentlich gebildete, intelligente Frau jede kritische Regung so erfolgreich verdrängen kann, sich jeder Auseinandersetzung mit dem Weg verweigert, den sie im Begriff ist einzuschlagen, ist in der literarischen Konsequenz mutig - und bestürzend zu lesen." Julia Hackober, Stern, 15.08.2025 "Im Bestreben, die heile Welt der Instagram-Reels zu hinterfragen, lässt Hannah Lühmann die Inszenierung der Super-Hausfrau bröckeln. Erschreckend realistisch." Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 04.09.2024 "Hannah Lühmanns verstörender Roman enthüllt die Schattenseiten traditioneller Frauenrollen im modernen Alltag. Ein fesselndes Buch, auch weil das Unbehagen stetig zunimmt, bis es zum Schluss richtig gruselig wird." Britta Schmeis, NDR Kultur, 25.08.2025 "Hannah Lühmanns verstörender Roman enthüllt die Schattenseiten traditioneller Frauenrollen im modernen Alltag. Ein fesselndes Buch, auch weil das Unbehagen stetig zunimmt, bis es zum Schluss richtig gruselig wird." Britta Schmeis, NDR Kultur, 25.08.2025



