Rosie und der Urgroßvater : Mit e. Nachw. v. Hanno Loewy. Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis, Kinderbuch 2011. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Kinderbuch (3. Aufl.)

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Rosie und der Urgroßvater : Mit e. Nachw. v. Hanno Loewy. Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis, Kinderbuch 2011. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Kinderbuch (3. Aufl.)

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Description

Rosies Familie lebt in den USA, weit weg von dem kleinen Ort in Österreich, in dem über viele Generationen ihre jüdischen Vorfahren wohnten. Aber der Urgroßvater erinnert sich noch an die alten Geschichten vom Leben der Juden. Rosie hört gerne zu, wenn er von Mendel, dem Hausierer mit den wunden Füßen, erzählt, oder von der kleinen Sophie, die immer nur die Wahrheit sagte, was ihr gar nicht gut bekam. Irgendwann möchte Rosie Urgroßvaters eigene Geschichte hören. Und die ist dann nicht mehr lustig, sondern traurig, aber wenigstens ist sie für ihn gut ausgegangen. Ein Kinderbuch auch für Erwachsene, die Kindern vorlesen und mit ihnen über ein wichtiges Thema reden möchten. Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt in Vorarlberg. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur, dem Solothurner Literaturpreis und dem Johann-Peter-Hebel-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen bei Hanser ihre Romane »Vati« (2021), mit dem sie für den Deutschen Buchpreis nominiert war, »Löwenherz« (2022) und »Die Jungfrau« (2023), »Wie die Welt weiterging« (2024) sowie »Der Bücherfreund« (2025). Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems / Vorarlberg und Wien. Bei Hanser erschienen u. a. die Romane »Abendland« (2007), »Zwei Herren am Strand« (2014), »Matou« (2021), »Frankie« (2023), »Das Philosophenschiff« (2024) und »Die Verdorbenen« (2025), außerdem Gedichtbände«, »Die Märchen« (mit Bildern von Nikolaus Heidelbach, 2019) sowie die Essaybände »Das Schöne. 59 Begeisterungen« (2023)« und »Das Gute. 53 Zuneigungen« (2025). Michael Köhlmeier wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und 2019 mit dem Ferdinand-Berger-Preis. Im Jahr 2020 war er Träger des Johann-Nestroy-Rings. "Sie verbinden die tradierten jüdischen Geschichten mit der Lebenswelt einer Heranwachsenden in New York und stützen sich auf Dokumente des Jüdischen Museums Hohenems. Rosie bietet dem Urgroßvater an, über Hohenems 'beim Google nachzuschauen' und stellt sich den Kantor in der Synagoge als eine Art Hip-Hop-Sänger vor. Das instruktive Nachwort, ein Glossar jiddischer Begriffe sowie Barbara Steinitz' vom Schattentheater beeinflusste Illustrationen runden dieses außergewöhnliche Kinderbuch ab." Frankfurter Neue Presse, 29.11.10 "Eine beeindruckende Zusammenstellung jüdischer Erzählungen [...] Mit wundervollen Bildern im Scherenschnitt-Schattentheater-Stil hat Barbara Steinitz das Buch illustriert." Jana Frielinghaus, Junge Welt, 01.12.10 "Berührend sind die jüdischen Geschichten vom Urgroßvater aus Hohenems, der seine Heimat liebte, sie verlassen musste und nun in den USA lebt. Wundersame, witzige Erinnerungen. [...] Faszinierender (Vor-)Leseband." Elisabeth Willgruber-Spitz, Kleine Zeitung, 21.11.10 "Erinnerungen, die verloren gehen, wenn Großeltern nicht mehr da sind: Das ist die wichtige Botschaft dieses Buchs." Maren Schürmann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 26.11.10 "Im Laufe der lebensklug-verschmitzten Erzählung entsteht auf geradezu beiläufige Art und Weise ein in höchstem Maße überzeugendes Panorama der wechselvollen jüdischen Geschichte einer kleinen österreichischen Gemeinde über mehrere Jahrhunderte. [...] In ihrem gemeinsamen Kinderbuch gelingt es Monika Helfer und Michael Köhlmeier auf geradezu wunderbare Weise, das Leben selbst in seinen traurigsten Momenten schwerelos leicht erscheinen zu lassen." Jüdische Zeitung, 12.10 "Das Buch überzeugt nicht nur durch die beiden lebendig gezeichneten Figuren. Es macht das Erzählen von Erinnerung und Vergangenheit transparent als einen dialogischen Prozess, in dem die Erinnerung in ihrer ganzen Vielstimmigkeit Platz hat." Christine Lötscher, Buch & Maus, 12.10"Das Buch besitzt die Gnade der Leichtigkeit. Spielerisch und nebenbei werden Wissen und auch die Vernunft des Herzens vermittelt." Ulrich Weinzierl, Die Welt, 11.09.10 "Um Erinnerungen geht es auch in Rosie und der Urgroßvater. Jeden Mittwoch besucht das Mädchen ihren Uropa. [...] Weil sich beide einander in ihrem Anderssein akzeptieren, entsteht eine große Nähe und enge Bindung: Und so trägt Rosie die Geschichten aus der Heimat des Großvaters - und damit ihre eigenen und die ihrer Vorfahren - in sich weiter. [...] Besondere Wirkung entfaltet dieses Buch durch die Scherenschnitt-Illustrationen von Barbara Steinitz. Sie sind weit mehr als Beiwerk, ergänzen sie doch die Erzählung gerade durch die im Umriss verharrende Optik." Katrin Hörnlein, Die Zeit, 18.11.2010 "Ein Kinderbuch auch für Erwachsene, die Kindern vorlesen und mit ihnen über ein wichtiges Thema reden möchten." Brigitte Petereit, Radio Bremen, 14.11.2010 "Eine Sammlung von witzigen, verrückten und manchmal traurigen Geschichten mit wundervollen Bildern von Barbara Steinitz." Charlotte Schilling, Der Tagesspiegel, 14.08.10 "Wenn Rosie ihren Urgroßvater besucht, erzählt er ihr von Hohenems in Österreich, wo seine jüdische Familie herstammt. Seine liebenswert-klugen, traurig-freundlichen Geschichten reichen bis weit in die Vergangenheit, aber auch sehr nah an die Gegenwart heran. [...] Ein sehr aktuelles Geschichtsbuch." Heike Brandt, rbb Kulturradio, 10.11.10 "Liebenswerte, stille, spannende und traurig komische jüdische Geschichten aus Österreich." Schweizer Familie, 23.12.10

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